1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Drensteinfurt
  6. >
  7. Grün-Weißes Spektakel

  8. >

Fußball: Albersloh schenkt TuS Hiltrup II sechs Treffer ein

Grün-Weißes Spektakel

Albersloh

Sechs Treffer, unzählige Torchancen und viel Kombinationsfreude: Das konnten die rund 85 Zuschauer bei dem Spiel zwischen GW Albersloh und der Reserve des TuS Hiltrup sehen. Doch gleich waren die Tore und Möglichkeiten nicht verteilt. Im Gegenteil: Die Grün-Weißen dominierten die Gäste nach allen Regeln der Kunst. Allerdings sah Coach Julian Spangenberg auch eine Baustelle auf sich zukommen.

Von Simon Beckmann

Alberslohs Niklas Hövelmann (l.), hier im Duell mit Qahraman Ahmad vom TuS Hiltrup II, machte ein starkes Spiel und trug sich doppelt in die Torschützenliste ein. Foto: Beckmann

Marten Paul Eickmeyer im Tor der Reserve des TuS Hiltrup konnte einem schon leidtun. Der Keeper versuchte zwar, sein Team mit allen Mitteln wachzubrüllen. Doch seine Schreie verhallten im Nichts. Hinzu kam, dass die grün-weißen Gastgeber aus Albersloh kein Mitleid mit dem Schlussmann des TuS hatten – und ihm beim 6:0 (2:0)-Sieg gleich ein halbes Dutzend Tore einschenkten.

Einzig ein gehaltener Elfmeter (64.) – Tim Neufert schoss zu unplatziert – konnte die Laune des Torhüters eventuell ein bisschen erhellen. Doch ergebnistechnisch spielte diese Szene schon lange keine Rolle mehr. Schließlich führte ein bärenstarkes Albersloh gegen ein ersatzgeschwächtes Hiltrup zu diesem Zeitpunkt bereits mit 4:0. Tim Neufert hatte den Torreigen eröffnet (28.), Niklas Hövelmann (42., 60.) und Ole Fischer (50.) den Spielstand deutlich gemacht.

Albersloh lässt unzählige Chancen liegen

Und unzählige weitere hochkarätige Chancen hatten die Grün-Weißen noch vor dem Seitenwechsel in Personen von Luis Bartmann (11.), Neufert (18., 38.), Sandro Bördemann (20.) und Tilo Jöstingmeier (31.) liegen gelassen.

„Wir waren in allen Belange besser. Alle Mannschaftsteile haben das richtig gut gemacht. Hiltrup hatte nicht einmal einen Torschuss und hätte sich auch nicht beschweren dürfen, wenn das eine oder andere Tor mehr gefallen wäre“, erklärte GWA-Coach Julian Spangenberg, der auch von den zahlreichen herausgespielten Chancen seines Teams schwärmte: „Wir haben uns die Möglichkeiten über beide Flügel super herausgespielt und auch im Zentrum klasse kombiniert. Da freue ich mich richtig drüber.“ Nur bei der Torausbeute müsse Spangenberg nun im Training ansetzen.

Grün-Weißes Manko setzt sich fort

Auch im zweiten Durchgang blieb das nämlich das Manko der Albersloher, die in der Tabelle nun drei Punkte Vorsprung auf Hiltrup haben. Neufert mit seinem zweiten Streich (72.) und Bördemann (73.) besorgten zwar noch zwei weitere Treffer. Doch zuvor hatte Neufert zwei Angriffe nicht gut zu Ende gespielt (52., 57.). Zudem traf Hannes Wegener in der Schlussphase nur das Aluminium (84.).

GWA: Happe – Hecker, McGill, Brinkmöller, Jöstingmeier – Thale – Fischer (76. Sow), Bördemann (79. Bleise), Hövelmann, L. Bartmann (21. Wegener) – Neufert (73. Nahajowski)

Das Spiel in der A 1 zwischen dem BSV Ostbevern und der SG Sendenhorst musste am Sonntagmorgen kurzfristig wegen vier Coronafällen bei den Gastgebern abgesagt werden.

Startseite
ANZEIGE