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Tennis: Verbandsliga

Herren 40 des TCD machen das Double perfekt

Drensteinfurt

Wiederholungen sind ja nicht immer ansehnlich. Die der Herren 40 des TC Drensteinfurt war es aber allemal. Wie im Sommer buchten sie auch unter dem Hallendach die Westfalenliga, waren im „Finale“ auf den Punkt zur Stelle. Was nicht unbedingt überraschte, die Dominanz aber schon.

Von Simon Beckmann

Hatte sich im Vorfeld seines Einzels nicht viel ausgerechnet: Tobias Heidemeyer, dessen Freude nach dem Zwei-Satz-Erfolg umso größer ausfiel. Foto: Simon Beckmann

Selten war ein Irrtum so willkommen. „3:3 und nach Matches und Spielen dann zu unseren Gunsten“, hatte Tim Dahms den Ausgang getippt. Was er in der Halle von seinen Mitspielern dann sah, war ihm noch lieber. Denn nach dem Aufstieg

im Sommer folgen die Herren 40 des TC Drensteinfurt auch im Winter der Erfolgsspur in der Verbandsliga und buchten erneut den Aufstieg in die Westfalenliga. Dahms und die knapp 50 Zuschauer sahen den 5:1-Triumph über den TC GW Paderborn, mit dem der TCD das Double eintütete.

Und das durchaus überraschend. Zwar hatten beide Teams alle Matches in ihrer jeweiligen Gruppenphase in der Verbandsliga gewonnen. Doch die Gäste aus Paderborn verpassten in der Sandplatzsaison 2021 den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp, wurden in der Westfalenliga Zweiter hinter dem TC Eintracht Dortmund. Davon ließen sich die Stewwerter aber nicht beirren. Sie nutzten ihren Heimvorteil und bauten ihre souveräne Siegesserie – in nun 17 Spielen in dieser Besetzung gelangen 17 Siege – aus.

Niewöhner und Heidemeyer legen vor

Gegen Paderborn legten Andre Niewöhner an Position vier (6:2, 6:4 gegen Markus Meixner) und Tobias Heidemeyer an vier (7:5, 6:2 gegen Karsten Beineke) den Grundstein für den Erfolg. „Das war ein klasse Auftakt und ist wichtig für die Mannschaft, dass wir von Beginn an vorne liegen“, sagte Niewöhner nach seinem gewonnenen Einzel. Im zweiten Satz sei es etwas knapper geworden. „Ich habe am Ende einen guten Gegner aber kontrolliert geschlagen.“ Heidemeyer hatte sich gegen seinen Kontrahenten im Vorhinein nicht viel ausgerechnet, umso glücklicher war er nach seiner konstanten Leistung und seinem Einzelsieg: „Der entscheidende Punkt war der zum ersten Satzgewinn. Wenn ich da verliere, wird es echt eng, aber so konnte ich vorne wegspielen.“

Schomberg und Hiller machen den Deckel drauf

Knapp ging es am Ende auch bei Daniel Schomberg zu. Aber auch Stewwerts Dritter entschied beide Sätze gegen Patrick Kalks für sich (6:3, 7:5). Deutlich spannender war es bei Alexander Hiller. Der an eins spielende Drensteinfurter gab den ersten Satz mit 4:6 an Björn Berg ab, kämpfte sich aber im zweiten Satz zurück (7:5) und holte sich im Anschluss auch noch den Match-Tiebreak (10:7). „Ich hatte etwas Druck, weil ich für die Vorentscheidung sorgen konnte. Deswegen habe ich den ersten Satz abgegeben“, eröffnete Hiller augenzwinkernd, bevor die Stewwerter feuchtfröhlich und ausgelassen feierten. Denn nach dem 4:0 in den Einzeln wurden die Doppel gar nicht mehr ausgespielt, sondern aufgeteilt.

Mannschaftsführer Alexander Hiller

„Alle haben auf den Punkt abgeliefert. Wir haben durch die geschlossene mannschaftliche Leistung gewonnen, obwohl wir eigentlich der Underdog waren“, bemerkte Hiller. „Dass wir im Sommer und jetzt aufgestiegen sind, macht einfach mega Laune. Alle sind jetzt schon heiß und motiviert auf das, was da kommt.“

Perfekter Start ins TCD-Jubiläumsjahr

„Das ist ein super Einstieg in unser Jubiläumsjahr 50 Jahre TCD“, fand auch Sportwart Manfred Dresenkamp. Hiller ließ auch nicht die Rolle von Tim Dahms unerwähnt: „Er kam zwar nicht mehr im Doppel zum Einsatz, hat uns aber als Motivator und Coach mit seiner verrückten Art nach vorne gepusht.“

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