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Leichtathletik: 22. Wälster Lauf

Lisa Stoffers ist die schnellste Frau in Walstedde

Walstedde

Zwei Jahre hatte der Wälster Lauf pausieren müssen. Jetzt durfte sich das neue Orga-Team in Walstedde über eine gelungene 22. Auflage der Leichtathletik-Veranstaltung freuen. Besonders die Zahl der teilnehmenden Kinder war beachtlich.

-sibe-

Etwa 60 Bambinis machten sich zu Beginn des Wälster Laufes auf eine 400-Meter-Runde. Foto: Beckmann

Zwei Jahre konnte pandemie-bedingt kein „Wälster Lauf“ stattfinden. Jetzt war die Zwangspause aber beendet: Bei Sonnenschein und etwas Wind ging die 22. Auflage des Volkslaufes, der traditionell die Sportwoche von Fortuna Walstedde einläutet, über die Bühne – ganz zur Freude von 242 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von jung bis alt. Denn die duellierten sich in Läufen von 400 Metern bis zu zehn Kilometern mit ihrem eigenen Schweinehund und natürlich auch mit der Konkurrenz, um sich im Ziel von den Zuschauern gebührend feiern zu lassen.

So etwa auch Gunnar Isensee (Josephs-Hospital Warendorf), der sich beim Zehn-Kilometer-Volkslauf mit einer Zeit von 40:34 Minuten den ersten Platz sicherte. Marius Himmel (LAZ Puma Rhein-Sieg) auf Rang zwei lief 23 Sekunden später über die Ziellinie, während Marcel Holtrup (LG Ahlen) als Dritter nach 42:11 Minuten eintrudelte. Als „schnellster Wälster“ durfte sich Thilo Kettermann (44:07) feiern lassen.

Die schnellste Frau war die gebürtige Sendenhorsterin Lisa Stoffers als Neunte (44:54 Minuten). Silber ging hier an Joke Werner (LSF Münster, 47:27), Bronze an die „schnellste Wälsterin“ Nele Broszeit (47:44).

Beim Fünf-Kilometer-Lauf gab Thomas Stalmeister (SG Rote Erde Beckum) die Zeit vor. Er landete mit 19:27 Minuten auf dem ersten Rang. Spannender ging es dahinter zu: Simon Kempner (Running Crew Münster) und Stefan Baierl (Lauftreff Dolberg) duellierten sich um die Silbermedaille – zugunsten des Erstgenannten, der mit 19:44 Minuten drei Sekunden schneller war als sein Konkurrent.

Theresa Hunkemöller von der LG Ahlen setzte sich bei den Frauen in 20:51 Minuten an die Spitze. Dahinter folgten Nicole Buchmann (Hamm, 21:42) und die „schnellste Wälsterin“ Emilia Starkmann (22:50). Der „schnellste Wälster“ war Sven Broszeit, der mit starken 20:05 Minuten auf Rang fünf lief. Beim Walking über fünf Kilometer kam Michaela Kern (Roadrunner Seppenrade) nach 38:10 Minuten als erste Teilnehmerin über die Ziellinie.

Zuvor gingen die Schülerläufe über die Bühne. Über zwei Kilometer starteten insgesamt nur drei Jungen und ein Mädchen. Am Ende landete der Fortune Lutz Berenbrock (8:22 Minuten) auf dem ersten Rang. Abby Gusko holte sich als schnellste Schülerin mit 9:24 Minuten den dritten Platz.

Größere Teilnehmerfelder hatten die beiden Ein-Kilometer-Läufe. Bei den Jungen verwies Felix Uhlenbrock (3:41 Minuten) die 22-köpfige Konkurrenz in die Schranken. Bei den Mädchen – hier starteten 23 Schülerinnen – hatte Lisa Rummeling von GW Albersloh in 4:13 Minuten knapp die Nase vorn.

Den diesjährigen „Wälster Lauf“ eröffnet hatten die rund 60 Bambinis, die motiviert von der „Biene Maja“ eine 400-Meter-Runde durch das Stadion drehten. Im Ziel gab es dann für die jüngsten Nachwuchsläuferinnen und -läufer ein Eis und eine Urkunde.

„Es lief alles reibungslos ab. Wir sind mit unserer Premiere in Präsenz sehr zufrieden“, erklärte Simon Beckmann, der den „Wälster Lauf“ erstmalig gemeinsam mit Alina Knipping, Corinna Grünewald und Markus Fröchte organisiert hatte. „Wir hatten gutes Wetter bestellt – und das auch bekommen“, ergänzte er.

Besonders freute das Orga-Team zudem, dass so viele Bambinis an den Start gegangen seien.

Ebenfalls bemerkenswert: Bereits die Zahl an über 200 Voranmeldungen sei „überragend“ gewesen. „Das war in den früheren Jahren nicht so“, sagte Beckmann, der auch den zahlreichen Helfern, der Feuerwehr und den Maltesern dankte: „Ohne eure Unterstützung wäre die Durchführung des ‚Wälster Laufes‘ nicht möglich gewesen.“

Über Ehrenpreise durften sich unterdessen noch der zweite Jahrgang der St. Lambertus Grundschule als teilnehmerstärkster Jahrgang sowie die beiden ältesten Teilnehmer Sonja Berstermann-Kowalke (1957) und Harald Kastner (1944) freuen.

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