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Radsport: Bundesliga-Rennen

Patrick Altefrohne vom TV Friesen Telgte sofort im Vollsprint

Telgte

Es geht wieder los, und das sofort von null auf hundert: Patrick Altefrohne vom TV Friesen Telgte startet mit einem Rennen der Rad-Bundesliga in die Saison. Danach geht es Schlag auf Schlag für den 30-Jährigen. Er hofft, sich in Kürze einen Lebenstraum zu erfüllen.

Patrick Altefrohne (vorne), hier auf einem Archivbild, startet in die Saison. Foto: kenopictures

Patrick Altefrohne hat in diesem Frühjahr schwer geschuftet. „Krass intensiv“, sagt der Telgter, war seine Vorbereitung auf die Saison – ohne dass er wusste, wann die denn nun beginnt. 2020 war er ein einziges Rennen gefahren, auch die Veranstaltungen im April und Mai dieses Jahres wurden wegen Corona reihenweise abgesagt. Jetzt steht der Fahrer des TV Friesen vor seinem Debüt 2021, und er hat seinen Radsport-Kalender im Juni gleich mal vollgepackt.

Patrick Altefrohne

Altefrohne genießt gerade seine zweite Woche (Aktiv-)Urlaub rund um Freiburg. Freunde besuchen, viel Radfahren. „Ich bin zurzeit gut drauf, kann aber nicht sagen, was das wert ist“, so der 30-Jährige. Ob der Auftakt über seine Form schon zuverlässig Auskunft gibt? Sein Team „Leeze by tinteistbesser .de“ aus Münster hat in diesem Jahr für die Rad-Bundesliga gemeldet. Beim ersten Start dieses erlesenen Kreises strampelt Altefrohne am kommenden Samstag mit vier Kollegen bei einem Internationalen Elite-Amateur-Rennen über gut 140 Kilometer im schweizerischen Gippingen.

Sein Ziel? „Nur überleben“, lächelt Altefrohne. „Erst mal reinkommen. Es ist ja eine Ewigkeit her, dass wir ein Rennen gefahren sind.“

Auch German Cycling Cup soll starten

Danach geht es Schlag auf Schlag. Eine Woche später, am 12. Juni, startet der Telgter bei der Meisterschaft des Radsportverbands NRW in Elsdorf bei einem Einzelzeitfahren. Das ist mit nur 9,8 Kilometern „eigentlich ein Prolog“, so Altefrohne. Am 13. Juni folgt ein Jedermann-Rennen über 100 Kilometer im thüringischen Meiningen.

Und er hofft, dass am 20. Juni ein „Lebenstraum“ in Erfüllung geht – ein Startplatz bei der Deutschen Straßenradmeisterschaft in Stuttgart über 185 Kilometer. Am 26. Juni ist dann auf dem Nürburgring das erste Rennen im German Cycling Cup, der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Amateure, geplant.

Krass intensiv ist also auch das Programm in diesem Monat. „Ja, endlich“, sagt Altefrohne. „Ich freue mich riesig, dass es wieder losgeht.“

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