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Fußball

Rassistische Äußerung überschattet Drensteinfurter Spiel

Drensteinfurt

Die 1:2-Niederlage des SV Drensteinfurt III gegen den TuS Hiltrup III war nach Spielschluss weniger Thema unter den Sportlern als eine rassistische Beleidigung, zu der es während der Begegnung gekommen war.

wn

Marius Hesselmann (von links), Maximilian Fronda, Jonas Weber und Björn Philipper mussten sich mit dem SV Drensteinfurt III den Gästen aus Hiltrup geschlagen geben. Foto: Kleineidam

Nach einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ist die dritte Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt zum zweiten Mal leer ausgegangen. Doch viel schlimmer als das 1:2 in der Kreisliga C4 Münster gegen den TuS Hiltrup III war das Verhalten der Gäste. „Die Niederlage steht im Hintergrund, da unsere Nummer zwölf, Amin Noormohammadzadeh, leider rassistisch beleidigt wurde“, sagte ein fassungsloser SVD-Coach Malte Wessel.

„Das ist absolut nicht zu akzeptieren und darf auch unter Emotionen nicht passieren. Leider hat der Schiedsrichter es nicht mitbekommen und wollte es somit nicht eintragen.“ Wessel will den Vorstand des SVD kontaktieren – mit der Bitte, sich um den Vorfall zu kümmern.

Vor einer für die C-Liga stattlichen Kulisse – rund 60 Zuschauern verfolgten die Partie am Kunstrasenplatz mit Maske – führte ein platzierter Kopfball zum 0:1 (23.). Auf der anderen Seite köpfte Jonas Weber knapp vorbei (36.). Nach dem 0:2 kurz nach der Pause (49.) traf Marvin Schnafel zum Endstand (85.). „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, so Wessel.

Während der TuS Hiltrup III Spitzenreiter SV Herbern III weiter im Nacken sitzen, musste die sechstplatzierte SVD-Dritte abreißen lassen. Nächster Gegner ist am Sonntag um 12.30 Uhr auswärts der direkte Verfolger TuS Ascheberg II.

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