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Fußball 2. Runde Kreispokal: SVD gastiert in Selm / GWA bei WSU / SVR empfängt Mecklenbeck

Rüsing würde eine Pause vorziehen

Drensteinfurt/Rinkerode/Albersloh

Der Pokal ruft - und in der zweiten Runde müssen nicht nur die Bezirksliga-Kicker des SV Drensteinfurt, sondern auch die Kreisliga-Fußballer von GW Albersloh und vom SV Rinkerode ran.

Von Matthias Kleineidam und Simon Beckmann

Falk Bußmann (2.v.l.) ist nur einer der zahlreichen Ausfälle, die der SVD in der zweiten Pokalrunde zu beklagen hat. Trainer Volker Rüsing muss zudem auf Foto: Kleineidam

Die zweite Runde im Pokalwettbewerb des FLVW-Kreises Münster steigt – fast alle Spiele werden an diesem Donnerstag ausgetragen. Während für den SV Drensteinfurt und GW Albersloh Teil zwei der englischen Woche ansteht, ist die Partie für den SV Rinkerode zwischen zwei spielfreien Wochenenden eine willkommene Abwechslung.

Personalnot beim SV Drensteinfurt

SG Selm – SV Drensteinfurt (Donnerstag, 19 Uhr). An Toren mangelt es in den Begegnungen mit Beteiligung des SVD keineswegs. Nur waren die bislang immer ungleich verteilt. Jeweils 0:4 in Lohauserholz und Oestinghausen, dazu ein 4:1 gegen Sünninghausen und ein 4:0 im Pokal beim IFC Warendorf – das sind die Ergebnisse in den ersten vier Pflichtspielen. Dem Bezirksligisten fehlt die Konstanz – und das Personal: „Wir werden nicht mehr“, sagt Trainer Volker Rüsing. Im Gegenteil: Neben Sven Grönewäller (Zerrung) fällt in Selm auch Falk Bußmann (Oberschenkelblessur) verletzt aus. Maximilian Groß (studienbedingt), Leon van Elten, der arbeiten muss, und eventuell Max Diepenbrock fehlen ebenfalls. Dafür ist Dennis Hoeveler dabei.

Der SVD ist zwar die klassenhöhere Mannschaft, doch einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht. Selm ist schwer einzuschätzen. Die SG schaltete zum Auftakt des Wettbewerbs die ambitionierten Sendenhorster aus (2:1), die nach drei Spieltagen immerhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Kreisliga A1 stehen. In der Meisterschaft war das Team aus dem Kreis Unna erst einmal im Einsatz. Dem 1:1 bei Blau-Weiß Ottmarsbocholt folgten zwei spielfreie Wochenenden, sodass hinter Selm eine 18-tägige Pause liegt.

„So schlecht sind die nicht. Es wird ein hart umkämpftes Spiel“, sagt Rüsing und gibt zu: „Bei den vielen Verletzten wäre es schöner, wenn wir uns eine Pause gönnen könnten.“ Sollte der SVD die Aufgabe erfolgreich bewältigen, kommt es im Achtelfinale zum Aufeinandertreffen mit B-Kreisligist IKSV Münster oder Bezirksligist VfL Wolbeck.

Kuschel hofft auf erneuten „Pokal-Fight“ seiner Rinkeroder

SV Rinkerode – DJK Wacker Mecklenbeck (Donnerstag, 19.30 Uhr). In Rinkerode steigt das Fieber. Das hat allerdings nichts mit dem Pokalspiel zu tun. Am Wochenende findet im Davertdorf das Schützenfest der Schützengilde Rinkerode statt. Bevor die Fußballer des SVR feiern, wollen sie erneut überraschen. Nach dem Erfolg im Elfmeterschießen gegen den Landesligisten TuS Altenberge kommt es zum Duell mit einem Rivalen aus der Kreisliga A2. Wacker überstand die Runde eins mit einem 3:1-Sieg in Ostenfelde und kommt in der Meisterschaft als Spitzenreiter nach drei Partien auf sieben Punkte.

„Es ist mit Sicherheit ein sehr starker Gegner. Wir wollen ein gutes Spiel machen und uns ein bisschen Selbstvertrauen holen fürs nächste Ligaspiel“, sagt SVR-Coach Sven Kuschel und hofft auf einen erneuten „Pokal-Fight“ seiner Jungs. Luis Bertels und Pascal Heithorn sind beruflich verhindert, Sulaxan Somaskantharajan steigt nach langer Pause wohl nächste Woche ins Training ein.

Der Sieger bekommt es im Achtelfinale entweder mit der SG Telgte oder dem TSV Handorf zu tun.

Die Liga genießt bei GW Albersloh oberste Priorität

Warendorfer SU – GW Albersloh (Donnerstag, 20 Uhr). Julian Spangenberg ist nach dem 2:1-Erfolg gegen den TuS Ascheberg ein Stein vom Herzen gefallen. „Wenn man sieht, wie sich die Jungs reingeworfen haben, wäre ein Punkt zu wenig gewesen. Der Sieg fühlt sich richtig gut an“, freute sich der Übungsleiter von Albersloh.

Doch lange Zeit, um sich auszuruhen haben die Grün-Weißen nicht. Bereits am heutigen Abend gastiert die Spangenberg-Truppe im Pokal bei der Warendorfer SU. „Das ist Zusatz für uns. Da können wir viel ausprobieren und es werden Akteure zum Einsatz kommen, die noch nicht so viel Spielpraxis gesammelt haben“, sagt der Coach. „Die Liga genießt oberste Priorität.“

Die Warendorfer SU schätzt er als sehr starke Mannschaft ein. „Ich kenne die gut, möchte die Warendorfer aber nicht in den Himmel loben“, so Spangenberg lachend, der mit deren Trainer Roland Jungfermann bereits in Rinkerode zusammen an der Seitenlinie stand. In der ersten Runde gewannen die Albersloher mit 3:0 gegen Ems Westbevern. Im erneuten Erfolgsfall trifft die Spangenberg-Elf entweder auf A-Ligist FC Münster 05 oder GW Gelmer (Bezirksliga).

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