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Fußball: Kreisliga A1

SG Sendenhorst ist chancenlos im Topspiel – 0:3 beim VfL Sassenberg

Sendenhorst

Nach einer Stunde war die Luft schon raus im Spitzenspiel: Die SG Sendenhorst kassierte ihre ersten Gegentore in dieser Saison und verlor verdient mit 0:3 beim VfL Sassenberg. Die Gastgeber ließen die Offenstärken der personell geschwächten Sendenhorster nicht zur Geltung kommen.

Von Ralf Aumüller

Immer ein Sassenberger im Nacken: In dieser Szene wird SG-Kapitän Tim Wittenbrink von Emre Tuncbilek gestört. Foto: René Penno

Tormaschine gegen Tormaschine – was darf man da erwarten? Große Unterhaltung? Ein Offensivspektakel mit zig Torchancen auf beiden Seiten? Schön wär’s gewesen: Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A1 war am Sonntag nach einer Stunde schon die Luft raus. Der VfL Sassenberg musste danach nicht mehr viel machen, die SG Sendenhorst konnte nicht. Bei schönstem Spätsommerwetter und vor großer Kulisse gewann Sassenberg hochverdient mit 3:0 (1:0) – und schickte damit auch einen netten Gruß an den TSV Handorf, den dritten Titelkandidaten. Dessen Spiel in Warendorf wurde abgebrochen nach einem Zusammenprall zweier Spieler.

Frühe Führung

Dem VfL half das frühe 1:0 durch Lukas Nienaber nach einem Gestochere im Anschluss an einer Ecke (7.). Es war das erste Gegentor der SG in dieser Saison nach 367 Minuten. Kurz nach dem Seitenwechsel ließ Johannes Vogelsang bei einem Konter zwei Gegner aussteigen und traf zum 2:0 (47.). Wieder nach einem schnellen Gegenangriff erhöhte Tobias Brand auf 3:0 (58.). Das war bereits die Vorentscheidung.

Beeindruckend abgezockt ließen die Gastgeber die Offensivstärken der Sendenhorster gar nicht zur Geltung kommen. In der ersten Halbzeit hielt die SG noch gut mit, hatte durch Stefan Nordhoff (25.) und Jannick Horstmann (34.) zwei Halbchancen. Sassenberg war über die gesamten 90 Minuten deutlich gefährlicher. Dass Marcel Brillowski fehlte und Marek Ratering angeschlagen ins Spiel ging (und zur Pause ausgewechselt wurde), konnten die Gäste nicht kompensieren. „Ja, die haben uns gefehlt, aber wir suchen keine Ausreden“, sagte Spielertrainer Florian Kraus. „Sassenberg wirkte ein Stück reifer, abgeklärter, robuster als wir. Das war ein kleiner Rückschlag nach dem guten Saisonstart, aber auch nicht mehr.“

Patrick van der Sanden

Der VfL vergab noch zahlreiche weitere Chancen. „Es ist ein absolut verdienter Sieg“, sagte Coach Patrick van der Sanden. „Wir waren wesentlich durchschlagskräftiger. Das war der große Unterschied.“

VfL: Kleymann – Elsner (46. Rockoff), Koch, Nienaber, Brand – Risse, Justus (77. Krasniqi), Langliz – Wortmann, Tuncbilek (46. Brandes), Vogelsang (70. Klemckow). SG: Lackmann – Rosendahl, Wittenbrink, Linnemann, Turl – Kraus, Abu Dalal (73. Leibig), Horstmann – Schröter (77. Hesse), Nordhoff (65. Kortwinkel), Ratering (46. Berheide). Tore: 1:0 Nienaber (7.), 2:0 Vogelsang (47.), 3:0 Brand (58.).

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