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Fußball: Bezirksliga

SV Drensteinfurt bleibt beim 0:4 vieles schuldig

Drensteinfurt

So hatte es sich der SV Drensteinfurt nicht vorgestellt. Nicht so chancenlos. Beim 0:4 in Lohauserholz blieben die Stewwerter vieles schuldig. Entsprechend fiel die Einschätzung und die Kritik des Trainers aus.

Von Matthias Kleineidam

Ein Bild mit Symbolcharakter: Philipp Ressler (l.) und der SVD liefen dem TuS Lohauserholz mit Daniel Riemer permanent hinterher. Foto: Kleineidam

Ausgelassene Freude auf der einen, Frust pur auf der anderen Seite: Während Marco Liedtke einen Einstand nach Maß und mit dem TuS Germania Lohauserholz am ersten Spieltag einen 4:0 (1:0)-Heimsieg feierte, zog Daniel Stratmann, der Trainer des SV Drensteinfurt, ein langes Gesicht.

„Willkommen in der Bezirksliga. Fehler werden direkt bestraft, und wir haben fast nur Fehler gemacht“, sagte Stratmann nach dem ernüchternden Auftakt für den freiwilligen Absteiger und fügte hinzu: „Wir waren zu keiner Zeit auf der Höhe.“

SVD-Trainer Daniel Stratmann nach der Auftaktniederlage

Ganz anders war die Gemütslage bei Liedtke. „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben all das, was wir uns vorgenommen hatten, annähernd zu 100 Prozent umgesetzt“, sagte der Coach. Liedtke ließ seine Mannschaft erstmals mit einer Dreierkette agieren – im 3-4-2-1-System und mit Erfolg. „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, betonte Liedtke und verteilte ein „großes Kompliment“ an seine Jungs.

Der erste Höhepunkt der Partie vor gut 90 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des TuS war ein Freistoß von Irfan Uzungelis. Der setzte den Ball an die Latte, SVD-Keeper Steffen Scharbaum wäre chancenlos gewesen (15.). Die nächste Chance nutzte Lohauserholz. Dennis Hubert vollendete einen sehenswerten Spielzug (21.). Ein Abseitstor der Gastgeber durch Luca Carow (35.) – falls es Abseits war, dann hauchdünn – und eine Verletzung von Nico Breitländer (44.) folgten.

Von den Drensteinfurtern kam nicht viel. Einen Flachschuss von Falk Bußmann parierte Schlussmann Alexey Lips zur Ecke (45.+3). „Zwischen der 33. Minute und dem Pausenpfiff war es gut, da haben wir den Kampf angenommen“, sagte Stratmann.

Kreuzberg verpasst Chance zum möglichen Ausgleich

Eine gute Chance zum Ausgleich vergab Dennis Kreuzberg nach einer starken Vorarbeit von Dennis Popil (52.). Besser machte es der TuS. Luca Carow ließ Alexander Pankok im Strafraum stehen und schloss mit links ab – 2:0 (55.). Zehn Minuten später scheiterte der agile Daniel Riemer an Scharbaum (65.). Beim SVD gab es zwar ein paar gute Ansätze, aber wenig Struktur im Offensivspiel. Mit seiner letzten Aktion erhöhte Carow auf 3:0 (73.), dann wurde der Doppel-Torschütze ausgewechselt. Für die endgültige Entscheidung sorgte Uzungelis nur zwei Minuten später.

Das 4:0 war ein Traumtor. Uzungelis zirkelte den Ball genau ins rechte Eck (75.).

SVD: Scharbaum – van Elten, Mertens, Kreuzberg – Pankok (78. Steinert), Popil, Bußmann, Carreira – Ressler, Kröger (56. Groß) – Wichmann (78. Diepenbrock)

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