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Fußball: Bezirksliga

SV Drensteinfurt frei von jedweden Hemmnissen

Drensteinfurt

Der SV Drensteinfurt empfängt am Sonntag den SV Neubeckum zum Bezirksliga-Auftakt. Nichts soll mehr an die nervenaufreibende Vorsaison erinnern. Coach Thorsten Heinze lebt dies ruhigen Gewissens vor.

Von Niklas Groß

Selbstbewusst: Der SV Drensteinfurt geht frohen Mutes in die kommende Runde. Foto: Marc Kreisel

Thorsten Heinze kann dieser Tage kein Wässerchen trüben. In der ihm eigenen Ruhe lässt der Coach des SV Drensteinfurt sämtliche potenzielle Negativeinflüsse abperlen. Die nervenaufreibende vergangene Saison mit dem Klassenerhalt auf den letzten Metern könnte einem ja durchaus noch in den Kleidern beziehungsweise Trikots hängen, aber nicht bei Heinze. „Wir sind bei Null gestartet“, versichert der, „ganz im Gegensatz zur Rückrunde, wo wir ordentlich Gepäck hatten mit dem Abstiegsplatz. Wir können befreit aufspielen.“

Und auch von der Vorbereitung, ergebnistechnisch nicht vollkommen optimal, lässt Heinze keine hemmenden Schwingungen ausgehen. „Klar hätte die besser laufen können. Es hätten mehr Spieler da sein können“, weiß er, sagt aber auch, dass er fußballerisch phasenweise gesehen habe, was er habe sehen wollen – ganz unabhängig von Ergebnissen. „Ich habe schon zig Mannschaften gesehen, die haben in der Vorbereitung alles rasiert und dann das erste Meisterschaftsspiel verloren.“

Zum Auftakt daheim Punkte sammeln

Jenes erste Meisterschaftsspiel der Saison 2022/23 steigt für den SVD am Sonntag ab 15 Uhr gegen den SV Neubeckum. „Gerade mit einem Heimspiel ist das echt gut für uns. Da können wir direkt wichtige Punkte sammeln“, sagt der Coach. Wichtige Punkte, um im besten Fall stets in ruhigem Fahrwasser zu verkehren. Denn mit der vergangenen Saison verbindet Drensteinfurt nur noch, dass es am besten nichts mehr mit ihr, genauer gesagt mit dem Kampf ums Überleben, zu tun haben will. Als Bezugsgrößen auf dem Weg dahin nennt Heinze im Wesentlichen übliche Verdächtige: Hultrop, Neubeckum, Wolbeck, Beelen, Wiescherhöfen, Hilbeck, Lohauserholz. Nicht: den ASK Ahlen, der zwar als Aufsteiger kommt, aber auch mit einer großen Finanzkraft.

Neben den tabellarischen Zielen verfolgen die SVD-Verantwortlichen die sportliche Weiterentwicklung des Teams. Das Korsett bilden auch in der kommenden Saison Torhüter Steffen Scharbaum, Defensivkraft wie Kapitän Leon van Elten, Mittelfeldmann Dennis Popil und Stürmer Falk Bußmann. Startelf-Kandidaten sind auch die beiden Neuzugänge Julian Vogt und Issam Benasaid, die sich prächtig integriert haben und integriert worden sind. Während der SVD sich in der Rückserie der vergangenen Saison auf die Grundtugenden fokussierte, will er jetzt „mehr Fußball spielen, attraktiver“, wie Thorsten Heinze sagt. In Ansätzen hat er diesen Fußball in Vorbereitung und Pokal schon gesehen. „Uns fehlt noch die Kontinuität. Aber wir hatten gegen Rinkerode eine richtig gute Halbzeit und wir hatten das Pokalspiel gegen Münster. Wenn wir das so machen, wie wir es vorhaben“, sagt Heinze, „dann sieht das richtig gut aus“.

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