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Fußball: Bezirksliga

SVD spielt gegen Freckenhorst nur 45 Minuten mit

Drensteinfurt

Ein Spiel dauert 90 Minuten. Da sich der SVD auch gegen den TuS Freckenhorst erneut nur auf 45 Minuten beschränkte, hatten die Stewwerter das Nachsehen. Aber auch, weil ein Akteur im gelb-schwarzen Trikot der Gäste den Unterschied ausmachte.

Von Matthias Kleineidam

Kein Durchkommen: Maximilian Groß (M.) bleibt gleich an zwei Freckenhorster Abwehrspielern hängen. Foto: Kleineidam

Es war wie zwei Wochen zuvor gegen den SVW Soest. Wieder hielten die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt eine Halbzeit lang gut mit, wieder stand es am Ende 1:3. Den Unterschied machte diesmal Marian Brügger. Er drehte das Spiel für den TuS Freckenhorst.

Für Volker Rüsing war der Tabellenzweite, der nach Punkten mit dem Spitzenreiter Soest gleichzog, „ein Quäntchen effektiver“. Seine Elf habe sich mal wieder zu viele kleine individuelle Fehler geleistet. „Und die werden von einem Spitzenteam bestraft.“ Trotzdem hielt der SVD-Trainer fest: „Wir waren nicht hoffnungslos unterlegen. Wenn es ideal läuft, machen wir das 2:2.“

Auch aus Sicht von TuS-Coach Christian Franz-Pohlmann war der Erfolg des Favoriten verdient. „In der ersten Halbzeit machen wir es aber zu kompliziert.“ Die Leistung nach dem Seitenwechsel sei deutlich besser gewesen. „Da haben wir strukturierter gespielt“, analysierte Franz-Pohlmann, dessen Jungs die Pflichtaufgabe erledigten und den dritten Liga-Sieg in Serie schafften.

SVD-Coach lobt Laufbereitschaft seines Teams

Die Gastgeber, die Rüsing zufolge durch Laufbereitschaft überzeugten, waren in der 27. Minute in Führung gegangen. Torschütze war Philipp Ressler. Sein Flachschuss ging ins lange Eck (27.). Kurz darauf stand Steffen Scharbaum im Mittelpunkt. Drensteinfurts Keeper foulte Marian Brügger und machte seinen Fehler wieder gut, indem er den Elfmeter von Luca Mattews hielt (32.). Beim Ausgleich durch Brügger, der frei zum Abschluss kam, war er aber chancenlos (41.).

Brügger macht den Unterschied

Kurz nach der Pause war Brügger erneut zur Stelle – die Führung für Freckenhorst (48.). „Er hat zweimal souverän vollendet“, lobte Franz-Pohlmann, hob aber das Kollektiv hervor. Die Vorlagen seien schließlich auch gut gewesen. Etwas Glück hatte der TuS in der 62. Minute. Valentin Kröger scheiterte per Kopfball an Melvin Wulff (62.). Das war allerdings die einzig nennenswerte Möglichkeit des Tabellenvorletzten in Halbzeit zwei. Der eingewechselte Noel Gryczka verpasste vor 115 Zuschauern die Entscheidung (66.), Brüggers Versuch entschärfte Scharbaum (80.). Besser machte es Stan Schubert. Er machte in der 83. Minute mit dem 1:3 den Deckel drauf.

Freitag wartet das Kellerduell in Liesborn

Für den SVD, der zum vierten Mal nacheinander leer ausging, geht es bereits am Freitag mit dem Kellerduell beim sieglosen Schlusslicht Westfalen Liesborn weiter. Freckenhorst empfängt am Sonntag den Tabellenneunten SVE Heessen aus Hamm. Zuvor trifft der TuS am Donnerstag (19 Uhr) im Kreispokal-Achtelfinale auf den Westfalenligisten TuS Hiltrup.

SVD: Scharbaum – Steinert (70. Wichmann), van Elten, Pankok, S. Wiebusch – Ressler, Vieira Carreira – Groß, V. Kröger, De. Popil – Grönewäller

TuS: Wulff – Blagojevic (59. Gryczka), Höveler, Achenbach, Schöppner (90. Bahonjic) – Kaldewey, Mattews (59. Rama) – Kieskemper, Beil, Brügger (90. Tünte) – Schubert

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