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Fußball: Soester Doppelschlag entscheidet Spiel

SVD verkauft sich ohne Coach gut

Drensteinfurt

Eine Abreibung? Nein, die verpasste Spitzenreiter SV Westfalia Soest dem SV Drensteinfurt nicht. Lange war die Partie offen – bis ein Doppelschlag des Tabellenführers die Begegnung in geordnete Bahnen lenkte. Dabei hätten die Stewwerter den Spielverlauf schon vor der Pause anders beeinflussen können.

-mkl-

Keine Überraschung: Verteidiger Nils Kröger (l.) verlor mit Drensteinfurt beim Spitzenreiter in Soest. Foto: Müller,/Soester Anzeiger

Weil sich Thorsten Heinze nach seiner Corona-Infektion noch nicht freitesten konnte, musste Bezirksligist SV Drensteinfurt ohne seinen Coach beim souveränen Spitzenreiter SV Westfalia Soest antreten. 2:0 (0:0) gewann der Favorit. Lange hielten die Gäste allerdings gut mit, ein Doppelschlag entschied die Partie. Die hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können.

Schlüsselszene vor dem Seitenwechsel

Eine Schlüsselszene war sicherlich die Chance von Lars Hülsmann kurz vor dem Pausenpfiff. Der Stürmer des SVD, der nach einer Verletzungspause in die Startelf zurückgekehrt war, lief bei einem Konter von der Mittellinie quasi allein auf das Tor von Lukas Kasparek zu und kam zum Abschluss, wurde laut Kapitän Dennis Popil aber kurz vor dem Sechzehner noch ein wenig bedrängt und scheiterte mit seinem Abschluss am Keeper des SVW. „Die Soester standen relativ hoch in dem Moment und haben den Ball verloren“, berichtete Popil.

Viel Risiko – ohne Ertrag

Wie es geht, zeigte der haushohe Favorit in der zweiten Halbzeit. Zunächst führten die Gastgeber eine Ecke schnell und kurz aus, Torjäger Mario Jurss versuchte es einfach mal aus halbrechter Position und erzielte die Führung ins lange Eck (57.) – sein 28. Saisontreffer. Nur zwei Minuten später erhöhte Kevin Teichrib, nachdem Simon Kötter am stark haltenden SVD-Torwart Steffen Scharbaum gescheitert war. Die Drensteinfurter versuchten es danach noch mal, stellten hinten von Vierer- auf Dreierkette um und riskierten mehr, doch wirklich Zwingendes sprang Popil zufolge dabei in der Offensive nicht heraus.

„Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt, sehr gut verschoben“, sagte Popil und war stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben uns gut verkauft, haben alle gekämpft, sind zufrieden mit unserer Leistung.“ Beinahe hätte Hülsmann sogar den „Lucky Punch“ gesetzt.

Soester Sieg verdient

Alles in allem sei der Sieg der Soester, die im ersten Durchgang schwach spielten, aber „klar verdient“ gewesen. „Spielerisch und körperlich waren sie schon deutlich überlegen.“

Für den SV Drensteinfurt war es im vierten Spiel nach der Winterpause die erste Niederlage, für den SVW der zehnte Sieg im zehnten Heimspiel – besser geht es nicht.

SVD: Scharbaum – Hoeveler, Pankok, N. Kröger, Fröchte – De. Popil, Vieira Carreira (82. Bories) – Grönewäller (85. Heitplatz), Bußmann, V. Kröger – Hülsmann (75. Steinert)

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