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Tennis: Verbandsliga

TCD-Herren kennen den Weg zum Aufstieg

Drensteinfurt

Der FC Bayern möchte das Double, der TC Drensteinfurt kann es am Samstag schon eintüten. Ein Sieg im Aufstiegsspiel würde genügen, um nach dem Freiluft-Aufstieg auch den auf Teppichboden folgen zu lassen. Die Herren 40 wissen, wie Titel gehen.

Von Uwe Niemeyer

Sein Mitwirken im Einzel ist noch offen, aber seine Doppelstärke dafür fest eingeplant: Tim Dahms. Foto: Aumüller

Sie wollen es schon wieder tun. Aufsteigen! Schließlich kennen die Herren 40 des TC Drensteinfurt den Weg in die Westfalenliga ganz genau. Erst im vergangenen Sommer haben sie ihn erfolgreich beschritten. Ein Sieg im Aufstiegsspiel am Samstag (ab 16 Uhr) gegen den TC Grün-Weiß Paderborn würde daran erinnern und erneut in die Westfalenliga führen.

„Wir wollen es versuchen. Aber Paderborn hat die andere Staffel dominiert. Da sind wir schon Außenseiter“, ordnet Alexander Hiller die Vorzeichen vor dem ersten Ballwechsel. In der Sommer-Saison belegte der Gast und Gegner immerhin Rang zwei der Westfalenliga. Die Spieler der Grün-Weißen, die mit sechs Akteuren anreisen wollen, verfügen ausnahmslos über eine bessere LK (Leistungsklasse) als die Stewwerter Akteure. Die sind aber dennoch weit davon entfernt, die weiße Fahne schon verfrüht zu hissen. „Wir haben schon mal Heimvorteil. Das hat geklappt. Und das wollen wir nutzen. Wir wollen gewinnen und damit das Double.“

Besetzung des vierten Einzels ist offen

Vorbereitet ist die Mannschaft jedenfalls. Am Wochenende treffen sie sich immer, unter der Woche kommt es auch zu dem einen oder anderen Trainingsmatch. Das war in den Tagen vor dem „Endspiel“ nicht anders. Nicht nur deshalb ist die Aufstellung noch offen. Alexander Hiller, Tobias Heidemeyer, Daniel Schomberg, Andre Niewöhner und Tim Dahms bilden zunächst das Quintett, aus dem in den Einzeln einer zuschauen muss. „Ich denke, dass ich nicht in den Einzeln auflaufen werde. Andre hat im Winter eine 5:0-Bilanz in den Einzeln, 4:1 in den Doppeln. Ich komme nur auf ein 1:1 oder 2:0“, sieht sich Tim Dahms im Vorfeld als Joker – und Andre Niewöhner im Vorteil.

Gute Erinnerungen an den 26. September 2021

„Aber ich habe meine Tasche dabei, bin ja schließlich ein Teamplayer – und bereit“, macht Dahms seine Entschlossenheit deutlich. Und wer weiß, vielleicht kommt es am Ende auf das erfahrene und erfolgreiche Doppel Hiller/Dahms an. Auch wenn Dahms gar nicht so gerne mit einem Partner agiert. „Eigentlich spiele ich nicht so gerne Doppel, habe gerne alles selber unter Kontrolle“, verrät er. Drei Siege im Sommer sowie zwei in der Halle im Gespann mit Hiller sprechen aber für sich – und eine klare Sprache. Außerdem steht ja über allem das große Ziel. „Wir wollen alle. Es wäre schon ein Mega-Brett, wenn wir das gewinnen würden.“

TCD-Spieler Tim Dahms und sein Tipp zum Ausgang des Spiels

So wie am 26. September des vergangenen Jahres. Als sich as TCD-Sextett mit 6:3 gegen den TC Kirchhörde durchsetzte und schon einmal die Eintrittskarte zur Westfalenliga lösen konnte. Das wollen sie am Samstag wieder tun. Wenn es nach der Dahms-Gefühlswelt geht, nach einem Krimi. „Ich tippe 3:3, nach Matches und Sätzen aber dann zu unseren Gunsten.“ Spätestens dann übernimmt er als Event-Manager das Geschehen.

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