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Fußball: Hallenturniere

Trainer halten nach Turnierabsagen an Planungen fest

Sendenhorst

Ein begeisterter Fußballer kickt gerne auch in der Halle. Damit wird es in diesem Winter eher nichts. Doch die Turnierabsagen kommen einigen Vereinen - abgesehen von den Bedenken mit Blick auf die Pandemie - ohnehin nicht ungelegen.

Von Uwe Niemeyer

Die Turnierausfälle und die vorzeitige Pause haben für Hasan Abu Dalal (l.) und die SG Sendenhorst keine Auswirkungen auf den Fahrplan. Foto: Penno

Zwischen dem letzten Spieltag im alten und der Saisonvorbereitung auf den zweiten Teil im neuen Jahr warten traditionell die Hallenturniere. Nach und nach fallen diese aber gerade der Pandemie zum Opfer. Die HKM wird es ebenso wenig geben wie den Ausber-Cup oder den Davertpokal. Die Winterpause setzt früher ein. Nicht ganz ausgeschlossen ist, dass dieser Umstand die Trainer zum Umdenken und zu Planänderungen veranlasst, da die fußballfreie Zeit wächst.

Nicht aber bei der SG Sendenhorst, die in dieser Hallen-Saison ohnehin nur für die HKM gemeldet hatte. „Wir haben die Turniere immer unabhängig von der Vorbereitung gesehen. Zudem war die Teilnahme und die eine oder ander Einheit vorher freiwillig“, sagt Stefan Putze. Der Co-Trainer und Chef-Coach Florian Kraus müssen also nicht umplanen, haben weiterhin den 12. Januar als Trainingsauftakt notiert.

SG Sendenhorst plant für Mitte Januar Trainingsbeginn

Den Zeitraum visiert auch die DJK Albersloh an. Zwar hatte sich der A-Ligist von der Adolfshöhe auf den Budenzauber in Everswinkel und Warendorf eingestellt, sieht aber nicht alle Planungen durchkreuzt. „Überhaupt nicht. Nach dem letzten Punktspiel hätten wir einmal in der Woche in der Halle trainiert. Das fällt jetzt weg. Was aber nicht heißen soll, dass die Jungs es intern doch machen“, sagt Tobias Saathoff. Wichtiger ist dem Co-Trainer die aktuelle Situation: „Wir wollen aus den letzen beiden Spielen sechs Punkte holen und uns dann ab Mitte Januar auf sechs oder sieben Wochen Vorbereitung konzentrieren.“ Gleichwohl räumt Saathoff ein, dass man derzeit „nur von Woche zu Woche denken kann.“ Auch ohne anstehende Hallenturniere.

Keine Halleneinheiten in Albersloh

Deren Absagen kommen besonders dem SV Rinkerode nicht gerade ungelegen. „So haben wir eine längere Pause, die wir auch einlegen werden und gebrauchen können“, reagiert Sven Kuschel. Der Coach des SVR hat festgestellt, dass die Hinrunde für sein Team sehr anstrengend war. „Die Jungs sind leichter verletzt, klagen wie auch Spieler anderer Vereine über muskuläre Probleme, sind anfälliger geworden. Da kommen ein oder zwei Wochen mehr Zeit gut“, sagt der Trainer. Eineinhalb Jahre ohne Kontinuität im Training würden ihren Tribut fordern.

Sven Kuschel, Trainer des SV Rinkerode

Von einer Teilnahme beim Turnier in Nienberge, das ebenfalls inzwischen gestrichen wurde, hatte der Verein Abstand genommen, als die Infektionszahlen stiegen. Wäre auf dem Parkett nur der HKM-Start geblieben. Der für ein SVR-Team aus jungen und fitten Spielern. „Nun aber haben alle etwas länger Pause, können sich erholen. Das passt.“

Auch beim SV Drensteinfurt. Da besonders, fällt die fußballfreie Zeit – wenn es wie geplant weitergeht – doch sehr überschaubar aus. Der SVD, der nur die HKM „zwischen den Jahren“ gebucht hatte, ist ohnehin in der Bezirksliga noch bis einschließlich 19. Dezember gefragt und gefordert. Am 6. Februar 2022, und damit einen Monat früher als in den Kreisligen, geht es auch schon wieder weiter.

Daniel Stratmann, Trainer SV Drensteinfurt

Dabei wird angestrebt, die letzte Partie des Jahres beim SV Neubeckum um zwei Tage vom 19. auf den 17. Dezember vorzuziehen. Jeder Tag zählt. „Uns spielt das voll in die Karten. So können die Jungs fast vier Wochen mal nichts tun. Das reicht, um die Akkus für die Spiele bis Mai wieder aufzuladen“, versichert Trainer Daniel Stratmann und denkt dabei auch an Markus Fröchte, Lars Hülsmann und Dennis Kreuzberg. Am 14. Januar, wenn sich die Stewwerter ins dann dreimalige Training pro Woche zurückmelden, dürften auch die Rekonvaleszenten wieder mit an Bord sein. Rechtzeitig zum ersten Test gegen BW Aasee (16. Januar).

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