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Fußball: SVD muss am Freitag den Aufwärtstrend fortsetzen

Zum Punkten verdammt

Drensteinfurt

Ein klarer Aufwind ist erkennbar. Und doch muss der SV Drensteinfurt am Freitagabend gegen den SVE Heessen vor allem eins: Punkten. Schließlich ist der Abstand zur sicheren Zone mittlerweile auf vier Zähler angewachsen. Ein Grund für Nervosität? Nicht für Trainer Daniel Stratmann.

Von Matthias Kleineidam

Wunschdenken: Sven Grönewäller (r.) und die SVD-Akteure wollen nach den 90 Minuten am Freitag den Kopf oben haben. Foto: Kleineidam

Die

 Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt wissen, was die Stunde geschlagen hat. Vor dem vorgezogenen und wichtigen Heimspiel an diesem Freitag (10. Dezember, 19.30 Uhr) gegen den SVE Heessen war die Trainingsbeteiligung so gut wie lange nicht mehr. „Wir müssen punkten – egal wie“, sagt Trainer Daniel Stratmann.

Neun Punkte aus sieben Spielen

Neun Zähler holte der SVD aus den jüngsten sieben Spielen, nur zwei davon gingen verloren. Zur Erinnerung: In den ersten sechs Partien dieser Saison war das Team gleich fünfmal leer ausgegangen. Es ist also ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Allerdings war das 2:2 beim Drittletzten Hammer SpVg II vor zwölf Tagen eindeutig zu wenig. Das steht spätestens seit dem vergangenen Sonntag fest. Denn neben Schwarz-Weiß Hultrop gewann auch Heessen. Der Rückstand des SVD auf die Nichtabstiegsplätze wuchs auf vier Punkte an.

Im Heimspiel gegen den Tabellenzehnten aus Heessen sind die Drensteinfurter also zum Punkten verdammt, wollen sie den Anschluss nicht verlieren. „Wenn wir die Leistung auf den Platz bringen, die wir in den letzten Wochen gezeigt haben, sehe ich das Ganze relativ entspannt“, sagt Trainer Daniel Stratmann. Und ergänzt: Aufgrund des gut besetzten Kaders dürfte es „von der Qualität her ein anderes Spiel werden als gegen Hamm“.

Beste Trainingsbeteiligung seit Wochen

Was Stratmann optimistisch stimmt: „Das Training am Dienstag war richtig gut. Wir haben mit 14 Leuten endlich mal normal trainieren können. Alle haben mitgezogen“, freut sich der Coach über die beste Beteiligung seit Wochen. Für diesen Freitag stehen 15 Mann zur Verfügung – „15 fitte Leute wohlgemerkt“, sagt Stratmann. „Das ist für uns als Trainer ein Riesenvorteil“, nicht nur im Hinblick auf die Startelf, sondern auch, um gezielt wechseln zu können.

Alexander Pankok, Sven Grönewäller und Leo Steinert kehren in den Kader zurück. Sam Scharmann aus der U 19 ist erneut dabei. Außerdem stößt Dario Seljmesi aus der dritten Mannschaft dazu. Lars Hülsmann fällt nach den Worten Stratmanns wegen anhaltender Oberschenkelprobleme für den Rest des Jahres aus.

Heessen liegt sechs Punkte vor dem SV Drensteinfurt, bestreitet an diesem Freitag aber schon sein letztes Spiel vor der Winterpause. Am vorletzten Spieltag der Hinserie (17. bis 19. Dezember) hat der Rivale aus Hamm spielfrei. Der SVE hat sich zuletzt Luft verschafft, ist seit drei Partien ungeschlagen. Dem torlosen Remis gegen die SG Telgte folgten ein 3:1-Erfolg in Ostinghausen und der 2:0-Derbysieg gegen den Drittletzten Hammer SpVg II. Auswärts hat Heessen jedoch vier von sieben Partien verloren und nur zwei gewonnen.

Auswärtsteam hatte bislang immer die Nase vorn

Viermal standen sich die Drensteinfurter und Heessener bislang in der Fußball-Bezirksliga gegenüber – in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17. Kurios: Immer gewann die Auswärtsmannschaft. Das soll sich aus Sicht des SVD ändern. Daniel Stratmann jedenfalls freut sich auf das Duell. Freitagsspiele unter Flutlicht hätten einen besonderen Reiz, sagt er.

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