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Fußball: Westfalenliga

"Es wird eng mit dem obersten Regal" - woran der TuS Hiltrup kurz vor dem Saisonstart noch krankt

Münster

Christian Hebbeler geht in seine dritte Saison als Trainer bei Fußball-Westfalenligist TuS Hiltrup. Er hofft auf seine erste "normale" Saison, blickt allerdings auf eine "durchwachsene" Vorbereitung zurück. Auch deshalb peilt der TuS nicht das oberste Regal an.

Von Jonas Austermann

Auf ihn ist Verlass: TuS-Torjäger Luca de Angelis (links) traf im Kreispokal gegen Albachten doppelt. Foto: Wilfried Hiegemann

Für den TuS Hiltrup schließt sich der Kreis im ostwestfälischen Espelkamp. Gegen die dort ansässigen Preußen bestritt das Team von Christian Hebbeler im Oktober 2020 das letzte Pflichtspiel und siegte sogar mit 3:2. Am Samstag (17 Uhr) gastiert der TuS wieder in Espelkamp – unter ganz anderen Vorzeichen.

Der Stand der Dinge: „Wir haben eine sehr durchwachsene Vorbereitung absolviert“, sagt Hebbeler. Immer wieder fiel Personal aus, das schlägt sich bis heute in der Fitness nieder, der mangelnden Fitness. „Wir haben zu viele Spieler, die erst bei 70 Prozent sind“, meint der TuS-Trainer, der seine Truppe deshalb in den Anfangswochen etwas defensiver ausrichten will als in der Vorsaison. Nachdem in den letzten beiden – jeweils abgebrochenen – Spielzeiten stets Platz vier verbucht wurde, prophezeit Hebbeler, dass es diese Saison „eng wird mit dem obersten Regal“. Der Hiltruper Coach sagt aber: „Wir können sicherlich für Überraschungen sorgen.“

Drei Pfeiler brechen dem TuS Hiltrup weg

Die Truppe: Mit Kapitän und Abwehrchef Marcel Leeneman (Karriereende) sowie dem Mittelfeld-Duo Christoph Blesz (Union Lüdinghausen) und Steffen Menke (Borussia Münster) brechen Hiltrup wichtige Säulen weg. „Wir haben Qualität und Erfahrung verloren“, sagt Hebbeler. Neu sind unter anderem Julian Sammerl (Kinderhaus), Alexander Gockel (Mastholte) und Daniel Golparvari (Albachten). Mike Liszka, der vom SC Greven 09 kommen sollte, wird hingegen nicht zum TuS-Aufgebot gehören. Gockel hat zwar eine „herausragende Vorbereitung“ (Hebbeler) hinter sich, fällt mit einem Muskelfaserriss aber vorerst aus. Ansonsten greift am Osttor das Motto „Jugend forscht“ – etwa bei Akil Cömcü, Nico Syska und Yakup Kilinc.

Der Ausblick: Wie erwähnt, geht‘s gleich gegen den absoluten Aufstiegsfavoriten Espelkamp. Hebbeler beobachtete den Gegner jüngst noch beim 4:0 im Westfalenpokal gegen Oberligist Holzwickede. „Diese Mannschaft ist nicht unsere Kragenweite, sie gehört für mich zu den Kandidaten, die um den Aufstieg kämpfen“, sagt der Coach. Die anderen Anwärter sind für Hebbeler Gievenbeck, Erkenschwick und Lünen. Für seinen TuS hofft er im dritten Trainer-Jahr darauf, dass „der Spielbetrieb aufrechterhalten wird“. Es wäre eine Premiere für Hebbeler in Hiltrup.

Lesen Sie auch wie die Lage beim 1. FC Gievenbeck und bei Westfalia Kinderhaus vor Westfalenliga-Start ist.

Der Kader desTuS Hiltrup

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