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Zwölf Warendorfer beim Rennsteiglauf

8 000 Starter und 770 Höhenmeter in Thüringen

Warendorf

Zwölf Warendorfer haben beim Rennsteiglauf in Thüringen das Ziel erreicht. Eine von ihnen beeindruckte besonders – sie schaffte innerhalb von kurzer Zeit die Entwicklung von einer Lauf-Anfängerin zur Teilnehmerin am Halbmarathon.

Von und

Für die WSU nahmen (vorne v.l.) Manfred Fuisting, Armin Düpmeier, Elke Brauner-Roes, Julian Tatje, (hintere Reihe v.l.) Frank Roes, Willy Rothaus, Janne Lehmann, Tim Röttger, Rita Sennhenn-Wienhold, Jerik Lehmann, Stephanie Pigisch und Christina Fercher am Rennsteiglauf in Thüringen teil. Foto: WSU

Ein Dutzend Laufbegeisterte des Lauftreffs der Warendorfer Sportunion nahmen am 48. Rennsteiglauf in Thüringen erfolgreich teil. Der Rennsteiglauf gehört zu Europas größten Cross- oder Landschaftsläufen und zählt unter normalen Bedingungen über 15 000 Teilnehmende.

Eine Besonderheit dieses Laufes ist, dass alle drei Strecken (Halbmarathon, Marathon und ein „Supermarathon“ über 73,9 Kilometer) in verschiedenen Startorten beginnen und im Ziel zusammenfinden. In diesem Jahr fiel der Rennsteiglauf Pandemie-bedingt unter geänderten Bedingungen mit lediglich rund 8000 Startern kleiner aus.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen und des Hygienekonzeptes fanden am ersten Tag der Marathon, der Supermarathon sowie die Walkingwettkämpfe und am zweiten Tag der Halbmarathon statt. Der Start erfolgte bei allen Wettkämpfen in Wellen, in der Regel wurden alle 90 Sekunden maximal 50 Personen auf die Strecken geschickt.

Den Marathon mit seinen 42,195 Kilometern mit 770 Höhenmetern im Aufstieg bewältigten vier Läufer, von denen Tim Röttger in 4:28:54 Stunden sein Marathon-Debüt feierte. Wenige Sekunden schneller war der Leiter des Lauftreffs, Julian Tatje, in 4:28:36 Stunden. Einige Minuten mehr brauchte Armin Düpmeier mit 4:45:09 Stunden. Schnellster Marathoni war der Milter Jerik Lehmann in 4:17:41 Stunden, der seine Bestleistung aus dem Jahr 2019 um mehr als 30 Minuten verbesserte.

Die Halbmarathonis machten sich zuerst mit Bussen auf den Weg nach Oberhof, wo die 21,1 Kilometer begannen. Die schnellste Zeit der WSU erlief Christina Fercher mit 1:57:41 Stunde, dicht gefolgt vom erfahrenen „Rennsteig-Hasen“ Willy Rothaus, dessen Zeit bei 2:01:15 Stunden stoppte. Es folgten Manfred Fuisting (2:13:04), Janne Lehmann (2:16:33) und zeitgleich Elke Brauner-Roes sowie Dr. Frank Roes (2:23:04). Die Strecke am längsten genossen haben Stephanie Pigisch (2:36:17) und Rita Sennhenn-Wienhold(2:36:19).

Sennhenn-Wienhold, Brauner-Roes und Fuisting haben in Thüringen ihren allerersten Halbmarathon gelaufen. Für Sennhenn-Wienhold war es sicher ein ganz besonderes Lauferlebnis, da sie erst vor zwei Jahren bei null begonnen hatte. Dank ihres Ehrgeizes und ihres Trainingsfleißes hat sie als Anfängerin innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren ihre Laufausdauer von 30 Minuten auf einen anspruchsvollen Halbmarathon mit Höhenmetern gesteigert und ist damit ein echtes Vorbild für alle Laufanfänger.

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