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Handball: Frauen-Landesliga

Aufstieg krönt famose Saison des SC DJK Everswinkel II

Everswinkel

Am vorletzten Spieltag sicherte sich die zweite Mannschaft des SC DJK Everswinkel die Landesliga-Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Verbandsliga. Das Team von Frank Martens und Britta Stelthove spielte eine famose Saison.

Von und

So sehen Serien-Siegerinnen aus: Der SC DJK Everswinkel II steigt nach einer fantastischen Saison in die Verbandsliga auf. Foto: SC DJK

„Ich bin sehr beeindruckt von den Mädels, sie haben das sehr gut gemacht.“ Mit diesen Worten fasst Frank Martens die erfolgreiche Saison der Handballerinnen des SC DJK Everswinkel II zusammen. Der Landesligist sicherte sich mit einem 45:27 (23:10)-Sieg über Sparta Münster mit 40:2 Punkten und 732:476 Toren am vorletzten Spieltag die Meisterschaft und den damit verbundenen Verbandsliga-Aufstieg.

Vor der Saison verzichtete die Mannschaft auf eine coronabedingte Freikarte für die Verbandsliga, um den Aufstieg in dieser Spielzeit sportlich zu bewältigen. Nach einer positiven Saisonvorbereitung war das Team von Frank Martens und Britta Stelthove dann sofort in Fahrt. Auf zwei knappere Erfolge folgten viele Kantersiege. Auch das Hinspiel gegen den Tabellenzweiten aus Kinderhaus (40:31) wurde klar gewonnen. Weil die Everswinkelerinnen in der Rückrunde fleißig ihre Hausaufgaben machten, war dann vor einer Woche auch die einzige Niederlage im Rückspiel in Kinderhaus (30:35) nicht mehr von Bedeutung.

Frank Martens

Martens machte verschiedene Faktoren verantwortlich für den Erfolg: „Wir haben unseren Schwerpunkt von einer defensiven auf eine offensive Sechs-Null-Deckung verlegt. „Damit konnten wir den Gegner punktuell unter Druck setzen und dadurch viele Bälle abfangen sowie technische Fehler provozieren.“

Kombiniert mit einem schnellen Umschaltspiel konnte der SC DJK so viele einfache Tore erzielen. Vor allem in den zweiten Halbzeiten machte den gegnerischen Mannschaften das Tempospiel oft zu schaffen. „Zu der guten Abwehr hatten wir drei gute Torhüterinnen“, lobte Martens. Durch die Arbeit mit der ehemaligen Oberliga-Schlussfrau Anna Schilling hätten Anna Borgerding, Linda Kleinschnittger und Sophie Wellenkötter noch einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Harmonie ist der Schlüssel

In der dritten Spielzeit, die von Corona betroffen war, machte es sich bezahlt, dass der Kader etwas größer war und jederzeit durch A-Jugendliche erweitert werden konnte. So konnten krankheits- und berufsbedingte Ausfälle immer gut kompensiert werden. Ein weiterer großer Pfeiler zum Aufstieg war die Stimmung im Team. „Die Harmonie in der Mannschaft stimmt. Das hat einfach gepasst und war ein Schlüssel zum Erfolg“, berichtet Martens.

Am kommenden Freitag steht in Nottuln ab 18.45 Uhr das letzte Meisterschaftsspiel der Saison auf dem Programm.

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