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Fußball: Kreispokal-Finale

B-Jugend der Warendorfer SU fehlt gegen SC Münster 08 das Quäntchen Mut

Warendorf

Trainer Gregorius Zagoglou wollte nach dem Abpfiff erst mal allein sein. Seine Mannschaft hatte das Kreispokalfinale soeben mit 1:2 gegen den SC Münster 08 verloren. Dabei hätte es auch andersrum ausgehen können.

-rp-

B-Junioren unter Druck: Im Finale schenken sich Warendorfs Tom Holtkötter (l.) und Florian Post vom SC Münster 08 nichts.

Über eines konnte sich die Warendorfer SU an diesem Samstagnachmittag freuen: Die beiden Finalspiele der C- und B-Junioren sorgten für ein volles Haus. So viel Betrieb wünschten sich die Männer wohl bei ihren Heimspielen.

Gregorius Zagoglou war’s egal. Der Trainer der B-Junioren wollte nach Abpfiff erst mal allein sein. Seine Mannschaft hatte das Kreispokalfinale soeben mit 1:2 (1:2) gegen den SC Münster 08 verloren. Dabei hätte es auch andersrum ausgehen können, denn die Warendorfer meldeten durchaus ihre Ansprüche am Pokal an.

Für den Kampfgeist nicht belohnt

Für ihren Kampfgeist wurden sie aber nicht belohnt. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. In den Zweikämpfen versuchte sich der Achte der Landesliga Respekt zu verschaffen und fand so zu seinem Spiel. Die Nullachter nutzten gleich ihre erste Möglichkeit: Julius Polke traf von der Strafraumgrenze zur Führung (12.). Die WSU schüttelte sich nur kurz und antwortete prompt. Nachdem die Gästeabwehr den Ball nicht unter Kontrolle bekam, war Emin Crnovrsanin zur Stelle und traf zum Ausgleich (15.).

Der war zu diesem Zeitpunkt verdient, dann übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando. Dafür belohnten sie sich mit der erneuten Führung, als Florian Post aus dem Getümmel zum 2:1 traf (25.). Den Gastgebern blieb bis zur Pause noch eine Möglichkeit, als Alexander Warkentin am langen Pfosten vorbei zielte (36.).

WSU macht Druck

Warendorf wusste jetzt um seine Chance und machte Druck. Münster 08 wurde nervös, die WSU kam immer häufiger vors Tor. Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Ioannis Tsarouchidis aus zehn Metern nur knapp, wenig später versuchte er es mit einem Heber, der am kurzen Pfosten landete. Auf der anderen Seite hatten die Warendorfer Glück, dass Münster zwei Mal nur Aluminium traf. Es blieb beim 1:2 für die Gäste, obwohl die Schlussphase wieder der WSU gehörte.

„Wenn wir nur ein bisschen mutiger gewesen wären“, haderte Gregorius Zagoglou vor allem mit der ersten Halbzeit. „Wir haben alles gegeben. Wären wir aber nicht so nervös gewesen, hätten wir gewinnen können.“

WSU: Schindelka – Bobrzyk, Waldbelder, Pomplun, Breckweg, Tsarouchidis, Harnischmacher, Wrzeciono, Holtkötter, Warkentin, Crnovrsanin. Eingewechselt: Niehoff, Zelleröhr, Winnemöller.

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