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Fußball: Frauen-Hallenkreismeisterschaft

BSV Ostbevern freut sich auf Hallenmasters des FLVW

Ostbevern/Telgte

Reichlich Trophäen sammelten die Fußballerinnen des BSV Ostbevern bei der Hallenkreismeisterschaft. Zudem sind sie durch das Hallen-Double für zwei weitere Titelkämpfe qualifiziert. Zumindest an den FLVW-Hallenmasters am 12. Februar in Greven werden sie teilnehmen.

Von Karl-Heinz Kock

Kim Weber (l.) war die erfolgreichste Torschützin bei der Hallenkreismeisterschaft. Emily Rödlich (M.) wurde als beste Torhüterin, Kristina Markfort (r.) als beste Feldspielerin ausgezeichnet. Foto: Foto: Aumüller

Stolze 54:7 Treffer erzielten die Ostbeverner Fußballerinnen auf dem Weg zum HKM-Titel 2023 in Warendorf und blieben dabei in allen zehn Begegnungen ungeschlagen. Damit machten sie eine Woche nach dem Triumph beim Bever-Cup das Hallen-Double perfekt. „Wir haben es bis zum Ende souverän runtergespielt und verdient den Titel geholt“, resümierte BSV-Trainer Christian Rusche. „Lediglich im Halbfinale gegen Münster 08 bestand die Gefahr auszuscheiden.“

Bis 2:30 Minuten vor Schluss lagen die Blau-Weißen durch ein Eigentor von Kim Weber, die später für 16 Treffer als erfolgreichste Torschützin ausgezeichnet wurde, mit 0:1 in Rückstand. Annika Bröcker und Weber wendeten das Blatt. „Die Mannschaft ist ruhig geblieben und war abgebrüht genug, obwohl sich 08 hinten reingestellt hat“, so Rusche.

Das Finale wurde dann wieder zur Gala-Show von Franziska Rüter. Wie beim 3:0-Erfolg im Endspiel um den Bever-Cup traf sie zweimal. Am dritten Treffer war sie zumindest entscheidend beteiligt. Insgesamt brachte es der Neuzugang von der SG Telgte auf 15 Torerfolge.

So feierten die Fußballerinnen des BSV Ostbevern ihren Titelgewinn und die zahlreichen Trophäen bei der Hallenkreismeisterschaft 2023 in Warendorf. Foto: Aumüller

In der Vorrunde hatte das Ostbeverner Aufgebot Westfalia Kinderhaus mit 2:1, Saxonia Münster II mit 8:1, BW Ottmarsbocholt mit 8:0 und BW Aasee II gar mit 10:0 bezwungen. In der Zwischenrunde folgten dann ein 6:1 gegen GW Amelsbüren II, 7:0 gegen VfL Senden und ein 4:2 gegen die WSU. Im Viertelfinale wurde Kinderhaus mit 4:1 eliminiert.

Zum BSV-Team gehörten am Sonntag Sophia Lenz, Laura Rieping, Ina Plagge, Kristina Markfort, Franziska Rüter, Kim Weber, Nele Koenen, Lara Reher, Annika Bröcker und Mira Jörden.

Der Titel des hiesigen Hallenchampions hat für die BSV-Frauen mehrere schöne Nebeneffekte. So sind sie vom Kreisvorsitzenden Norbert Krevert für den 12. Februar (Sonntag) zum FLVW-Hallenmasters in Greven eingeladen worden. Eine Teilnahme ist beabsichtigt.

SG Telgte in der Zwischenrunde

Zudem sind sie am 25. Februar (Samstag) für die Premiere der Futsal-Meisterschaft des Westdeutschen Fußballverbandes in der Sportschule Duisburg-Wedau qualifiziert. Dort wird ohne Rundumbande nach Futsal-Regeln auf Handball-Tore gespielt. Ob der BSV diesen Termin eine Woche vor dem Start in die Rückrunde der Westfalenliga wahrnehmen wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

Für die Damen der SG Telgte endete der einzige Hallenauftritt 2022/23 in der Zwischenrunde, wo sie 1:3 gegen den SV Mauritz, 0:1 gegen Münster 08 und 1:3 gegen Borussia Münster unterlagen. In der Vorrunde hatte es ein 0:1 gegen den Westfalenligisten Wacker Mecklenbeck, jeweils ein 1:1 gegen den 1. FC Gievenbeck und RW Milte sowie einen 3:1-Erfolg gegen den BSV Ostbevern II gegeben. „Unser Ziel war die Endrunde – die war dann schwierig für uns, aber wir haben keine Klatschen bekommen“, so Coach Friedhelm Mors. Und noch wichtiger: Die SG blieb von Verletzungen verschont.

Das zweite Team des BSV Ostbevern freute sich über einen 1:0-Auftakterfolg gegen den 1. FC Gievenbeck. Hinzu gesellte sich ein torloses Unentschieden gegen RW Milte sowie Niederlagen gegen Wacker Mecklenbeck (0:4) und die SG Telgte (1:3).

Für die SG Westbevern/Telgte II standen folgende Ergebnisse zu Buche: 0:3 gegen Münster 08, 1:1 gegen Albachten, 0:2 gegen die Warendorfer SU und 0:4 gegen Wacker Mecklenbeck II.

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