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WSU-Nachwuchs gewinnt gegen Greven 09 im Elfmeterschießen

C-Junioren der Warendorfer SU bewahren kühlen Kopf gegen SC Greven 09

Warendorf

Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen, und da hatten die C-Junioren der Warendorfer SU die besseren Nerven – und Torwart Matti Rößmann. Der WSU-Nachwuchs war früh in Führung gegangen, der SC Greven 09 verdiente sich aber noch den Ausgleich.

Von René Penno

Verfolgungsjagd: Grevens Melvin Schlieck (l.) gegen den Warendorfer C-Jugendlichen Niklas Humpert.

So ein Pokalfinale hat was. Begeisterung, Emotionen und Dramatik. Und dann bewahren die Gastgeber in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf. Mit 6:5 (1:1, 1:0) nach Elfmeterschießen besiegte die Warendorfer SU am Samstag den SC Greven 09 im Finale des Kreispokals der C-Junioren.

Nachdem Matti Rößmann seinen dritten Elfer gehalten hatte, kannte der Jubel auf dem Kunstrasenplatz keine Grenzen mehr. Ein Hauch von den Großen in Berlin war zu spüren.

Dominik Frasch

„Am Ende waren wir vielleicht der glücklichere Sieger“, versuchte Dominik Frasch Emotionen und Spiel zu sortieren. Zusammen mit seinen Trainerkollegen Thorsten Fluck, Manuel Mönnigmann und Dirk Hütig hatte er seine Mannschaft gut eingestellt. Die agierte von der ersten Minute an mit viel Druck auf den Gegner.

Das zahlte sich schon in Minute zwei aus: Einen Rückpass bekam Grevens Torwart Levin Kortstiege nicht unter Kontrolle und bugsierte den Ball ins eigene Tor. Es stand 1:0 und die WSU spielte weiter nach vorne. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gäste gefangen und wurden mit Kontern gefährlicher. Die Warendorfer waren gewarnt, zu Beginn der zweiten Halbzeit wussten sie auch warum.

Die Grevener wollten den Ausgleich: Einen Eckball bekam die Warendorfer Abwehr nicht unter Kontrolle, Sören Sommerkamp war zur Stelle und köpfte zum 1:1 ein (40.). Jetzt war es eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen dem Spitzenreiter der Bezirksliga und dem Dritten der Landesliga. Die WSU bekam noch einige Möglichkeiten, entscheiden musste dann das Elfmeterschießen.

Rößmann hält drei Elfmeter

Dabei konnte sich die WSU auf ihren Schlussmann verlassen – drei Mal parierte Matti Rößmann und wurde im Jubel förmlich überrannt. „Das war Dramatik pur“, pustete Dominik Frasch durch. „Aber Greven hat ein gutes Spiel gemacht. Es ist bitter, wenn man durch Elfmeterschießen verliert“, konnte Frasch nur erahnen, was nach Spielschluss in den Köpfen der Grevener vorgegangen ist.

WSU: Rößmann – Helmert, Krimphoff, Neuhaus, Boros, Humpert, Atalan, Fluck Lozano, Mersmann, Hackelbörger, Khello, Leuer, Walbelder.

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