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Fußball: A-Jugend-Landesliga

Defensiv-Chaos der Warendorfer SU führt gegen Espelkamp ins Verderben

Warendorf

Die schlechte Abwehrarbeit in der zweiten Halbzeit führte zu einer 2:6-Niederlage der Warendorfer A-Junioren gegen Preußen Espelkamp. Bis zur Pause war die Partie ausgeglichen.

Lukas Cofalik (v.l.) und Tom Schellhammer kassierten mit der WSU im Kellerduell der A-Junioren-Landesliga eine derbe 2:6-Pleite gegen Preußen Espelkamp. Foto: Havelt

Was in der ersten Halbzeit noch einigermaßen funktionierte, ging im zweiten Spielabschnitt völlig daneben. Gemeint war die Defensivarbeit der A-Junioren-Fußballer der Warendorfer Sportunion, die ihre Landesliga-Partie letztlich mit 2:6 (1:1) gegen Preußen Espelkamp verloren.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit noch so aus, als könnten die Warendorfer dagegenhalten. Die Gastgeber brauchten zwar etwas, um richtig ins Spiel zu kommen, boten den Preußen dann aber auf Augenhöhe Paroli. Auch das frühe 0:1 (8.) schockte die WSU nicht, die in der 22. Minute durch Tom Hofene ausgleichen konnte. Bis zur Pause blieb es dann eine ausgeglichene Partie.

Nach dem Wiederanpfiff machten sich dann aber bei den Warendorfern die Ausfälle von vier Stammspielern bemerkbar, darunter auch beide Innenverteidiger. Beim 1:2 (61.) sahen weder die Verteidiger noch der Torwart gut aus. Als nur 120 Sekunden später das 1:3 fiel, nahmen die Dinge ihren Lauf. Es folgten noch drei weitere Treffer der Espelkamper (70., 78., 81.), die zudem noch einen Foulelfmeter neben das Tor schossen. Das 2:6 durch Dominik Markfort war nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir konnten die Ausfälle einfach nicht kompensieren“, nannte Trainer Gregor Surmann den Hauptgrund für die klare Niederlage. „Was wir in der zweiten Halbzeit hinten gespielt haben, war kunterbuntes Durcheinander.“ Meist reichten schon zwei gute Pässe der Gäste, um die Warendorfer komplett auszuspielen und frei vor dem Tor zu stehen. Die Staffelung passte nicht mehr und die WSU-Spieler waren zu weit weg von den Gegnern.

WSU: Eck – Sechelmann, Lütke Harmann, Kötter, Hofene (29. Rößmann), Osmani (68. Markfort), Tenbrock, Cofalik, Schenke, Schellhammer, Al Hamoud.

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