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Reiten: Turnier des RFV Vornholz

Großes Interesse an Pilotprojekt der FN

Kreis Warendorf

Erst im Imbissstand aushelfen, dann im Parcours gewinnen: Beim Turnier des RFV Vornholz feierten die Mitglieder des gastgebenden Vereins etliche Siege. Auf großes Interesse stieß ein Pilotprojekt der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Getestet wurde ein neues Prüfungsformat.

Von Thomas Hartwig

Mit dem fünfjährigen Westfalen Corlandus siegte Hubertus Große-Lümern (Vornholz) in der Springpferdeprüfung der Klasse L. Foto: Hartwig

Mit ihrem Herbstturnier am vergangenen Wochenende dürften die Verantwortlichen und Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Vornholz zufrieden gewesen sein. Organisatorisch wie wettertechnisch, aber auch was den Zuspruch von Teilnehmern und Zuschauern betrifft, blicken die Gastgeber auf drei gelungene Turniertage zurück.

Und auch sportlich lief es für die Vornholzer gut, gab es doch etliche Erfolge für Mitglieder des Vereins zu verzeichnen. Für den Vorsitzenden Markus Scharmann waren die Tage anscheinend so stressfrei, dass er zwischendurch nicht nur am Imbissstand aushelfen, sondern sich auch sportlich betätigen konnte. So gewann er am Samstag mit der westfälischen Comme il faut-Tochter Chocomel E mal eben ein L-Springen.

Dies war nur einer von mehreren Siegen, die die Vornholzer bei ihrem eigenen Turnier davontrugen. Den Auftakt machte Hubertus Große-Lümern bereits am Freitag. So sicherte er sich mit dem erst fünfjährigen Westfalen Corlandus die Springpferdeprüfung der Klasse L. In der nachfolgenden Springpferdeprüfung der Klasse M gab es für Große-Lümern mit Pleasure F außerdem noch einen dritten Platz.

Auf großes Interesse stieß am Samstagnachmittag ein Pilotprojekt der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Dabei wurde im Rahmen eines Stilspringens der Klasse L ein neues Prüfungsformat ausgetragen. Um nicht nur stilistisches, sondern auch effektives, sprich schnelles Reiten zu fördern, konnten die Teilnehmer ihre Wertnoten verbessern, wenn sie unterhalb der erlaubten Zeit ins Ziel kamen. Nicht weniger als 40 Reiter gingen in dieser neuen Prüfung an den Start. In der ersten Abteilung verbesserte beispielsweise Theresa Budde (RV Albersloh) mit Colana ihre Grund-Stilnote von 8,1 durch eine schnelle Runde auf 8,5. Damit belegte sie den zweiten Platz.

Im abschließenden Großen Preis am Sonntagnachmittag, einem M-Springen auf Ein-Sterne-Niveau, ließ der für den RuFV St. Georg Georgsmarienhütte startende Brite Henry Cohen den Konkurrenten keine Chance. Mit seinem Hannoveraner Hengst Cuxhaven sicherte er sich den Sieg mit einer fehlerfreien Runde, die fast vier Sekunden schneller war als die Nullrunde von Martin Schultenkemper (RV Oelde) mit Valentina S.

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