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Kreis-Equipe ist neuer Vierkampf-Champion

Kreis Warendorf

Der westfälische Vierkampf ist eine Kombination aus Dressur- und Springreiten sowie Laufen und Schwimmen. Vier junge Pferdesportlerinnen aus dem Kreis Warendorf haben sich darin jetzt als besonders fit erwiesen.

Von Thomas Hartwig

Über den Sieg im Vierkampf-Championat freuen sich Emilie Eichhoff (v.l.), Birgit Nienkemper, Mia Sandmann, Katrin Suttorp, Judith Heimann und Lennard Füser. Foto: Hartwig

Beim Westfälischen Vierkampf-Championat, das am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Westfälischen Pferdestammbuchs ausgetragen wurde, hatte die Mannschaft des Kreisreiterverbandes Warendorf die Nase vorn.

In dem kombinierten Wettbewerb aus Dressur- und Springprüfungen der Klasse A sowie einem 3000-Meter-Lauf und 50-Meter-Freistilschwimmen für Teilnehmer(innen) bis 18 Jahre setzten sich Lennard Füser (RV Beckum), Mia Sandmann (RV Albersloh), Emmelie Eichhoff (RFV Alverskirchen-Everswinkel) und Judith Heimann (RV Albersloh) gegen neun Teams aus ganz Westfalen durch. Bester Warendorfer in der Einzelwertung war Lennard Füser auf Platz drei.

Mannschaftsführerin Katrin Suttorp und ihre beiden Assistentinnen Judith Sändker sowie Birgit Nienkemper konnten sich aber auch noch über weitere Erfolge ihrer Schützlinge freuen.

So belegte das Warendorfer Team der Nachwuchs-Vierkämpfer (bis 16 Jahre) Platz sechs. Hier gingen auf dem Niveau der Klasse E Hannah Ettwig (RFV Warendorf), Marie Schliengkamp (RV Albersloh), Antonia Warnecke (RV Oelde Geisterholz), und Hannah Sauerland (RV Oelde Geisterholz) für den Kreisreiterverband an den Start.

Bester Warendorfer in der Einzelwertung wurde Paul Suttorp (RFV Everswinkel-Alverskirchen, der Platz drei belegte. Ganz corona-konform gab es am Sonntagabend für die Aktiven auf der Anlage des RV Albersloh spontan eine zünftige Siegesfeier.

Großen Anteil am Erfolg hatte auch die Familie von Franziska Gemmeke (RFV Rinkerode). Die ehemalige Vierkämpferin und ihre Familie stellten dem Team zwei Dressurpferde zur Verfügung, weil die ursprünglich vorgesehenen Pferde ausgefallen waren.

Und auch einem Sportler, der eigentlich gar nichts mit Pferden zu tun hat, verdanken die Warendorfer einen großen Teil ihres Erfolgs. Der bekannte Oelder Triathlet Martin Fust lernte die Warendorfer Reiter zufällig beim Schwimmtraining kennen. Spontan entschloss er sich das Schwimm- und Lauftraining der Vierkämpfer ehrenamtlich zu übernehmen und machte die Reiterinnen mit jeweils zwei Trainingseinheiten pro Woche so fit, dass ihnen am Sonntag der Sieg gelang. Vorbildlicher Sportsgeist also auf allen Ebenen.

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