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Handball: Landesliga

Nichts zu holen für Warendorfer SU in Hillentrup

Warendorf

Das hatten sich die Landesliga-Handballer der Warendorfer SU ein wenig anders vorgestellt. Im Auswärtsmatch beim TSV Hillentrup war für sie nichts zu holen.

Von Henning Hoheisel

Kein schöner Abend: Die Warendorfer SU mit Jan Linnenbank (Mitte) kassierte am Donnerstag im Nachholspiel beim TSV Hillentrup eine deutliche Niederlage. Foto: Wegener

Im Nachholspiel beim TSV Hillentrup gab es für die Handballer der Warendorfer SU am Donnerstagabend nichts zu holen. Mit 21:33 musste sich die Mannschaft von Stefan Hamsen dem über die gesamte Spielzeit überlegenen Gegner geschlagen geben.

Das Spiel startete direkt schlecht für die Gäste, die erst in der siebten Minute den ersten Treffer durch Julian Baggeroer markierten. In der Folge fanden die Warendorfer zumindest im Angriff etwas besser ins Spiel, leisteten sich aber zu viele technische Fehler im Passspiel und agierten in der Defensive zu zaghaft.

„Wir haben von Anfang an keinen Zugriff in der Abwehr bekommen. Da hat uns heute die Laufarbeit und mentale Frische gefehlt, um nach einer guten Abwehraktion dranzubleiben und die zweite Aktion auch noch zu verteidigen“, analysierte Trainer Hamsen. Zur Halbzeit waren die Gastgeber bereits mit 19:11 davongezogen.

Im zweiten Abschnitt entschied sich die WSU für eine 5:1-Abwehr und schien sich damit zunächst auch etwas stabilisieren zu können.

Doch die langen Pässe auf die Außenspieler bekam Warendorf nicht unter Kontrolle. Der TSV baute den Vorsprung kontinuierlich aus und gewann, trotz einiger guter Paraden von WSU-Torwart Leon Bernzen, am Ende auch in der Höhe verdient.

„Man darf auch nicht vergessen, dass das ein guter Gegner war. Wir sind weiter, ungeachtet unserer bisher ordentlichen Saison, nicht in der Position zu sagen, dass wir durch Westfalen reisen und alles in Grund und Boden spielen“, stellt Hamsen klar.

Er ergänzt außerdem noch: „Schon am Sonntag haben wir die Chance, es besser zu machen.“ Da empfangen die Warendorfer um 18 Uhr den TuS Müssen-Billinghausen.

WSU: Hartmann, Bernzen – Brümmer (5), Grothues (5), Linnenbank (3), Nitsche (3/1), Schwaer (2), Baggeroer (2), M. Hippler (1), Schleicher, C. Hippler, Gerhards.

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