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Handball: SC DJK verliert Derby gegen Sendenhorst

SC DJK Everswinkel verliert auch das Derby gegen SG Sendenhorst

Everswinkel

Wieder kassierte der SC DJK Everswinkel eine Heimniederlage in einem Derby. Die fiel beim 20:22 (12:12) gegen die SG Sendenhorst zwar nicht so deftig aus wie zuvor gegen die Warendorfer SU, tat aber mindestens genauso weh.

Von Christian Havelt und Simon Beckmann

Mit vollem Einsatz agiert der Sendenhorster Thorsten Nordhoff (Nummer 10) am Kreis. Nach der Niederlage gegen Warendorf haben die Everswinkeler in eigener Halle auch das zweite Nachbarschaftsduell verloren. Foto: Simon Beckmann

Und wieder kassierten die Landesliga-Handballer der SC DJK Everswinkel eine Heimniederlage in einem Derby. Die fiel beim 20:22 (12:12) gegen die SG Sendenhorst zwar nicht so deftig aus wie zuvor gegen die Warendorfer SU, tat aber mindestens genauso weh.

„In Everswinkel kann doch jeder gewinnen“, flüchtete sich Trainer Thomas Steinhoff zunächst in Galgenhumor, kam dann aber zur Sache. „Wir hatten vorne im Rückraum keine Durchschlagskraft und waren viel zu statisch. Alle meine Spieler hatten weniger als Normalform. Die 6:0-Deckung der Sendenhorster liegt uns eigentlich. Da hätte ich gedacht, die knallen wir kaputt. Aber die Trefferquote war einfach zu gering.“

Zudem schlugen die Gastgeber viel zu wenig Kapital daraus, dass die SG stets mit sieben Spielern und leerem Tor im Angriff agierte. Auch da wurden einfach zu viele klare Chancen ausgelassen. In der Summe war das einfach zu wenig, um zu gewinnen. Da nutzte auch die gute Defensivleistung am Ende nichts mehr.

„Nur acht Tore in der zweiten Halbzeit zu werfen, ist frustrierend. Wir haben es vorne verdaddelt“, gestand Steinhoff, der die dreiwöchige Pause jetzt nutzen möchte, um noch einmal an verschiedenen Angriffskonzepten intensiv zu arbeiten.

Thorsten Szymanski dagegen war erleichtert. „Das waren wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf“, sagte der SG-Trainer. „Wir konnten uns auf eine durchweg starke Abwehr verlassen“, schob er lobend hinterher.

SC DJK: Rütten, Bockholt – Kruse (3), Sieling (3), Wierbrügge (3), Loick-Feidieker (3), Homann (2), Komor (2), Helmig (2), Kleibolt (1), Matthies (1), Mosebach.

SG: Thiel – Antoni (6), Schitteck (3), Nordhoff (3/3), Feldmann (3), Demiri (3), Behrens (2), Hunkemöller (2), Westmeier, Specht.

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