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Fußball: Kreispokal-Halbfinale

TuS Freckenhorst hadert mit sich und mit dem Schiri

Freckenhorst

Es wurde viel diskutiert – auf dem Feld und im weiten Rund. In aller Munde war beim Kreispokal-Halbfinale zwischen dem Bezirksligisten TuS Freckenhorst und Favorit Westfalia Kinderhaus vor allem der Schiedsrichter.

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Es ging ordentlich zu Sache: Im Kreispokal-Halbfinale am Freckenhorster Feidiek schenkten sich Noel Gryczka (r.) und Gastgeber TuS sowie Jonas Kreutzer und Westfalenligist Kinderhaus nichts. Foto: Wegener

Es wurde viel diskutiert – auf dem Feld und im weiten Rund. In aller Munde war beim Kreispokal-Halbfinale zwischen dem Bezirksligisten TuS Freckenhorst und Favorit Westfalia Kinderhaus vor allem der Schiedsrichter. Und wenn über den Mann an der Pfeife fast mehr als über das Spiel selbst geredet wird, ist das meistens kein gutes Zeichen.

Das war es auch dieses Mal nicht, war doch der Unparteiische maßgeblich am Ausgang der Partie beteiligt, die Westfalenligist Kinderhaus mit 2:1 (1:1) glücklich gegen eine Heimmannschaft gewann, die vor allem in der ersten Halbzeit das bessere Kollektiv stellte.

Die Hausherren setzten die Gäste früh unter Druck und nötigten Kinderhaus so zu Fehlern. Mehrfach standen die Freckenhorster frei vor dem Tor. Nach einer halben Stunde war es soweit: Marian Brügger ging bis auf die Grundlinie und passte perfekt in den Lauf von Philip Schange, der das 1:0 für Freckenhorst markierte.

Der Favorit blieb lange blass, kam aber in der 45. Minute unverhofft wieder ins Spiel. Daniel Jaspert grätsche den Ball ins Toraus – das dachten zumindest alle. Jonathan Wlotzka pfiff allerdings Foul und damit Elfmeter. Diese erste mitentscheidende Fehlentscheidung nutze Leon Schwarzer vom Punkt zum 1:1.

Als dann nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff Schwarzer auch noch das 2:1 für Westfalia erzielte, war die Partie gedreht. Kinderhaus hatte noch zwei gute Chancen (59./79.), Brügger verpasste den Ausgleich in der 63. Minute. Die Diskussionen nahmen währenddessen zu.

Und es hätte Elfmeter für Freckenhorst geben müssen, als Pierre Jöcker sich im Gästestrafraum den Ball mit dem Kopf vorlegte und ihn das hohe Beim eines Verteidigers beim Rettungsversuch im Gesicht traf. Der Pfiff blieb aus. Neben vielen kleinen Szenen war das die zweite mitentscheidende Situation, in der der Schiri daneben lag.

Freckenhorst muss nun mit dem Spiel um Platz drei am 28. August gegen Wolbeck vorliebnehmen. Der Gewinner qualifiziert sich noch für den Westfalenpokal.

TuS: Hart – Jaspert, Kieskemper (66. Achenbach), Beil, Gryczka (79. Simon), Schuler, Kaldewey, Schange, Schubert (72. Mattews), Jöcker, Brügger. Tore: 1:0 Schange (30.), 1:1 Schwarzer (45., FE), 1:2 Schwarzer (50.). Gelb-Rot: Schange (87, Tätlichkeit).

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