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Fußball: Bezirksliga

TuS Freckenhorst rennt gegen SG Telgte ins Verderben

Freckenhorst

Statt der erhofften Tabellenführung in der Bezirksliga gab es für den TuS Freckenhorst den ersten Dämpfer im Titelrennen. Mit 1:4 kassierten die Gastgeber gegen die SG Telgte eine verdiente Heimpleite.

-hav-

Stefan Kaldewey (r.) und der TuS Freckenhorst kassierten beim 1:4 gegen die SG Telgte überraschend die erste Saisonniederlage in der Bezirksliga Foto: Wegener

Statt der erhofften Tabellenführung in der Bezirksliga gab es am Freitagabend für die Fußballer des TuS Freckenhorst den ersten Dämpfer im Titelrennen. Mit 1:4 (1:3) kassierten die Gastgeber gegen die SG Telgte eine letztlich verdiente Heimpleite.

Die Freckenhorster hatten zwar durch Timo Achenbachs 20-Meter-Freistoß (8.) die erste Torchance des Spiels, danach fiel ihnen gegen tief stehende Telgter allerdings nicht mehr viel ein. Was den Hausherren letztlich zum Verhängnis wurde, waren zu viele Fehler in der Abwehr und die berühmt-berüchtigte fehlende Restabsicherung in der Defensive bei hohem Anlaufen.

Beide Treffer fallen nach Kontern

Das wiederum nutzten die Gäste zu ihren Gunsten. In der 14. Minute staubte Kevin Wolf nach einem Schuss von Felix Depner, den Torwart Melvin Wulff nur abklatschen konnte, zum 0:1 ab. Nur 180 Sekunden später waren sich Wulff und Rene Simon nicht einig, Josef Maffenbeier bedankte sich mit dem 0:2. Beide Treffer fielen nach Kontern.

Bereits nach 25 Minuten brachte Trainer Christian Franz-Pohlmann dann Stürmer Marian Brügger für Verteidiger Simon. Freckenhorst hatte zwar gefühlte 90 Prozent Ballbesitz, effektiv wurden die Hausherren aber so gut wie gar nicht. Immerhin kehrte mit Pierre Jöckers Kopfball zum 1:2 (35.) nach einer Ecke die Hoffnung zurück. Telgte konterte allerdings erneut und markierte durch Felix Depner das 1:3 (43.).

Nach dem Wechsel ging das Spiel ähnlich weiter. Zwei Schüsse von Brügger von der Strafraumgrenze am Tor vorbei (76.) und an den Pfosten (77.) blieben aber die einzigen wirklich torgefährlichen Szenen. Auf der anderen Seite traf Maffenbeier die Latte (67.) und Wolf in der Nachspielzeit zum 1:4 (96.) ins Netz.

Die Freckenhorster schlugen zwar 20 Flanken in den Telgter Strafraum, agierten letztlich aber zu eindimensional und nicht kreativ genug, um sich klare Chancen herauszuspielen. Doppelpässe auf engem Raum waren beispielsweise gar nicht zu sehen.

TuS: Wulff – Schöppner (75. Rama), Achenbach, Höveler, Simon (25. Brügger), Beil, Kieskemper, Kaldewey, Gryczka (75. Schange), Schubert, Jöcker.

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