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Handball: Landesliga

Warendorfer SU bricht beim FC Greffen nach 40 Minuten ein

Warendorf

Überraschend deutlich verlor die Warendorfer SU beim FC Greffen. Nach 40 Minuten sind die Gäste eingebrochen. Auch der siebte Feldspieler half der WSU am Ende nicht mehr.

Von und

Satte 31 Gegentore kassierte die Warendorfer Defensive mit (v.l.) Philipp Schleicher, Jan Linnenbank und Moritz Grothues bei der überraschend klaren Niederlage in Greffen. Foto: Wegener

Für die Landesliga-Handballer der Warendorfer Sportunion gab es beim FC Greffen nichts zu holen. Mit 21:31 (11:12) musste sich die Mannschaft von Trainer Stefan Hamsen am Samstag geschlagen geben. Sie wartet weiterhin auf den erhofften Befreiungsschlag.

Das Heimteam erwischte den besseren Start und setzte sich in der 13. Minute beim Stand von 6:3 erstmals mit drei Toren ab. Tore durch den stark aufspielenden Henry Brümmer und eine offensive Manndeckung gegen Greffens Spielmacher Jan Bostelmann brachte die Sportunion zurück ins Spiel. Sie ging mit einem 11:12 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt machten die Warendorfer da weiter, wo sie aufgehört hatten und gingen in der 34. Minute durch Moritz Grothues sogar mit 14:12 in Führung. Danach geriet die WSU ins Straucheln und verlor den Faden.

Im Angriff häuften sich die Fehlwürfe und hinten bekam man Greffens Christoph Dingwerth nicht in den Griff. „Bis zur 40. Minute haben wir das ordentlich gemacht, die Abwehr war verlässlich und im Angriff haben wir uns nach und nach stabilisiert. Danach ist es uns schwergefallen, Ruhe zu bewahren und den Kopf hochzunehmen. Wir haben vorne keine Lösungen mehr gefunden und sind nicht mehr in die Zweikämpfe gegangen“, ärgert sich Warendorfs Trainer Stefan Hamsen über den Leistungsabfall.

Beim Fünf-Tore-Rückstand elf Minuten vor dem Ende brachte der Übungsleiter für die Schlussphase im Angriff den siebten Feldspieler. Doch auch diese Maßnahme änderte nichts mehr am Verlauf der Partie und stellte die Greffener Abwehr vor keine Probleme. Bis zum Ende erhöhte die Heimsieben sogar noch.

„Dass es am Ende noch so deutlich geworden ist, nehme ich auf meine Kappe. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das Spiel auf normalem Weg noch drehen konnten, deswegen bin ich mit dem siebten Feldspieler ein Risiko eingegangen“, so Hamsen.

Für die WSU geht es in eine dreiwöchige Pause. Am 24. April geht es dann weiter.

WSU: Hartmann, Bernzen – Schleicher (5), Grothues (5/1), Brümmer (4), Nitsche (4), Linnenbank (2), M. Hippler (1), Baggeroer, Bilitewski, C. Hippler.

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