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Fußball: Jugendabteilung

Warendorfer SU hat einige heiße Eisen im Feuer

Warendorf

Langeweile ist definitiv was anderes. In der Jugendabteilung der Warendorfer SU geht es gerade auch deswegen drüber und drunter zur Sache, weil man eben in der Meisterschaft und im Kreispokal noch mit einigen heißen Eisen hantiert.

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Kein Sprint, sondern ein Marathon: In der Landesliga liegt die A-Jugend der WSU gut im Rennen. In den letzten Tagen schlagen zwei Siege und nur eine Niederlage zu Buche. Könnte schlimmer sein.   Foto: Penno

Langeweile ist definitiv was anderes. In der Jugendabteilung der Warendorfer SU geht es gerade auch deswegen drüber und drunter zur Sache, weil man eben in der Meisterschaft und im Kreispokal noch mit einigen heißen Eisen hantiert.

Dabei trifft es die A-Junioren nicht ganz so arg. Denn in einer turbulenten Landesliga ist Trainer Gregor Surmann mit den noch bunteren letzten acht Tagen sehr zufrieden.

Nach dem 5:1 über Delbrück und dem 5:4 über Mastbruch gab es am Samstag zwar eine 5:6-Abfuhr gegen Brakel, aber: „Wir sind in Schlagdistanz, wir haben zehn Punkte, das ist es, was zählt“, hatte Surmann mit weniger gerechnet und freut sich nun, so ordentlich im Soll zu stehen.

Auch wenn seine WSU-Jungs nach Treffern von Al Hamoud und Cofalik (2) zur Pause mit 3:0 führten, sogar durch erneut Al Hamoud das 4:2 schafften (58.), hält der Trainer nichts von Augenwischerei. „Nein, wir haben in der ersten Hälfte drei Mal aufs Tor geschossen und dreimal getroffen. Brakel hat dabei sechs Großchancen verpasst. Die hatten anschließend den Sieg verdient“, ist Surmann ein fairer Verlierer. „In dieser Liga ist einfach alles möglich“, sagt er. „Nur der Klassenerhalt ist wichtig.“ Lukas Cofalik verkürzte mit seinem neunten Saisontor noch auf 4:5.

Im Kreispokal geht es jetzt auf die Zielgeraden. Dabei sind die B-Mädels der WSU mit einem 5:6 im Elfmeterschießen bei Saxonia Münster ausgeschieden. Die reguläre Spielzeit des Halbfinals verlief nach Toren von Sophie Wessel-Terharn, Vanessa Rausch und Chantale Rölf bis zum 3:3 noch ausgeglichen.

Aber zwei Finals am nächsten Samstag sind dennoch gebucht für die Warendorfer Talentschmiede. Neben den B-Junioren, die einen Tag vor Totensonntag den SC Münster empfangen (14.30 Uhr), hat es nun auch die C-Jugend ins Finale geschafft.

Die machte mit der JSG Rinkerode-Albersloh mal eben kurzen Prozess und schoss sich mit einem 3:0 souverän ins heimische Finalspiel gegen den SC Greven (12 Uhr), der seinerseits in Mauritz 6:4 im Elfmeterschießen gewann.

Daniel Fluck Lozano (2) und Julian Leuer trafen am Samstag im Halbfinale gegen den SV Rinkerode und machten damit den Weg frei zu einem spannenden Finaltag. Die A-Jugend hingegen muss noch etwas länger zittern . . .

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