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Handball: Landesliga

Warendorfer SU kassiert beim TSV Bösingfeld 31 Tore

Warendorf

Nach zuletzt zwei überzeugenden Partien in eigener Halle hat die Warendorfer SU beim TSV Bösingfeld verloren. Mit 26:31 musste sich die Mannschaft von Trainer Stefan Hamsen geschlagen geben.

Von und

Auch die sieben Tore von Kevin Wiedeler (am Ball) konnten die Niederlage der Warendorfer SU in der Landesliga-Partie beim TSV Bösingfeld nicht verhindern. Foto: Wegener

Nach zuletzt zwei überzeugenden Partien in eigener Halle haben die Handballer der Warendorfer Sportunion ihre Landesliga-Partie beim TSV Bösingfeld verloren. Mit 26:31 musste sich die Mannschaft von Trainer Stefan Hamsen am Samstag geschlagen geben.

Zu Beginn der Partie bot sich den Zuschauern ein offenes Spiel mit Toren auf beiden Seiten. Einen ersten Drei-Tore-Vorsprung bauten die Warendorfer in der 13. Spielminute zum 10:7 durch Pascal Nitsche auf, ehe die Gastgeber in den nächsten Minuten wieder ausgleichen konnten und in der Folge selbst die Führung übernahmen. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Moritz Grothues nutzte der TSV, um zur Halbzeit mit 17:14 davonzuziehen.

In der Pausenansprache fand Trainer Hamsen ganz offensichtlich die richtigen Worte. In der 33. Minute machte Philipp Schleicher vom Kreis den Ausgleich zum 17:17. Anschließend lief im Warendorfer Angriff jedoch nicht mehr viel zusammen und in der Defensive wurde nicht energisch genug verteidigt.

„Insgesamt war schon relativ früh abzusehen, dass unsere Abwehr nicht so stabil stand wie zuvor. Trotz unserer Führung hat sich das Blatt schnell gewendet und wir hatten eine ärgerliche Phase, in der wir einen 0:5-Tore-Lauf kassiert haben“, sagte Hamsen. Eigentlich kam die WSU schwungvoll aus der Pause, im Angriff verpasste es die Mannschaft aber, selber in Führung zu gehen und hatte zu viele technische Fehler.

„Dazu kam noch, dass wir in der Abwehr nicht stabil genug waren und zu viel zugelassen haben. Kämpferisch mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf. Jeder, der auf dem Platz stand, hat alles gegeben. Letztenendlich geht das Ergebnis aber so in Ordnung“, berichtete Hamsen.

WSU: Stukenbrok, Bernzen – Grothues (9/2), Wiedeler (7), Nitsche (5), Schleicher (2), Linnenbank (1), M. Hippler (1), Schemann (1), Weber, Baggeroer, C. Hippler, Hagemeyer, Brümmer.

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