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Handball: Landesliga

Warendorfer SU trifft neun Mal in den leeren Kasten von SF Loxten II

Warendorf

Einen ungefährdeten, aber glanzlosen Heimsieg verbuchte die Warendorfer SU gegen SF Loxten II. Die Taktik der Gäste, im Angriff den Torwart gegen einen Feldspieler zu tauschen, ging regelmäßig daneben.

Von Christian Havelt

Kai Nitsche (l.) war mit neun Treffern erfolgreichster Warendorfer Werfer beim ungefährdeten Heimsieg gegen Loxtens Reserve. Foto: Wegener

Es war zwar etwas holprig, nach zehn Wochen Spielpause war das aber nicht verwunderlich. Viel wichtiger sind die zwei Punkte, die die Landesliga-Handballer der Warendorfer Sportunion souverän in der eigenen Halle behielten. Beim 25:17 (12:6) waren die Sportfreunde Loxten II von Beginn an chancenlos.

Die WSU begann in Angriff und Abwehr sehr ordentlich. 6:2 führten die Hausherren nach einer Viertelstunde, sogar mit 10:3 nach 22 Minuten. Da passte es vorne wie hinten, auch wenn noch einige gute Chancen vergeben wurden. Defensiv standen die Emsstädter sehr gut und der starke Torwart Lennart Hartmann hielt, was zu halten war.

Rote Karte für die WSU

Auch wenn es zur Pause „nur“ 12:6 für die Sportunion stand und die Führung längst hätte deutlicher ausfallen müssen, entschieden war das Spiel längst. Die WSU war einfach die bessere Mannschaft und der Gegner hatte zugleich einen mehr als nur gebrauchten Abend erwischt.

So zogen die Gastgeber im zweiten Abschnitt auf bis zu neun Tore davon, näher als auf sieben Tore kamen die Loxtener nicht mehr heran. Damit wurde es zu einer Partie ohne Glanz, allerdings auch zu einer ohne Probleme – zumindest für die Warendorfer. Die konnte selbst eine Rote Karte für Cajus Hippler (37./Foulspiel) nicht schocken.

Stefan Hamsen

„Wir haben ganz gut angefangen und einen souveränen Sieg geholt, ohne aber zu glänzen“, fasste WSU-Trainer Stefan Hamsen zusammen. „Man merkte schon allen Spielern an, dass der Rhythmus fehlte. Es war wohl etwas Corona-Lethargie in der Halle. Ich bin insgesamt zufrieden, auch wenn es kein schönes Spiel war. An der B-Note werden wir jetzt arbeiten.“

Was den Warendorfern in die Karten spielte, war die Taktik der Gäste, im Angriff den Torwart gegen einen Feldspieler zu tauschen. Das ging regelmäßig daneben und ermöglichte der WSU viele Würfe ins leere Tor. Einen davon versenkte sogar Torwart Hartmann (16.). Insgesamt brachte es die Heimsieben auf neun Treffer in den leeren Kasten, zwei Würfe verfehlten ihr Ziel.

WSU: Hartmann (1) – Nitsche (9), Grothues (5/3), Baggeroer (3), Linnenbank (3), Schwaer (1), Schleicher (1), Wiedeler (1), M. Hippler (1), C. Hippler.

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