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Tennis: Reinert Open

Wimbledon-Finalistin Schunk schlägt in Versmold auf

Versmold

Nicht wenige namhafte Tennisspielerinnen nahmen auf dem Weg in die Weltelite Anlauf in Versmold. Das gilt auch für einige Teilnehmerinnen bei der diesjährigen Auflage der Reinert Open, die am 25. Juli beginnt. Eine davon ist Nastasja Schunk, die gerade schon das Wimbledon-Finale der Juniorinnen erreichte.

Von Uwe Niemeyer

Rückt per Wild-Card am Caldenhofer Weg in Versmold ins Hauptfeld: Foto: Sebastian El-Saqqa/Reinert

Die Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen finden in diesem Jahr drei Wochen später als ursprünglich geplant, nämlich ab dem kommenden Wochenende (25. Juli bis 1. August), statt. Turnierinitiator und Hauptsponsor Hans-Ewald Reinert sowie Turnierdirektor Jan Miska trafen diese Entscheidung und konnten auch die International Tennis Federation (ITF) sowie den Deutschen Tennis Bund (DTB) für ihren Plan gewinnen.

Die Turnierverlegung des mit 60 000 US-Dollar dotierten Turniers hat mehrere Gründe. „Wir hoffen natürlich, dass im Hinblick auf die Corona-Pandemie die Chancen aufgrund der späteren Austragung steigen, die Matches vor Zuschauern austragen zu können“, erklärt Reinert. Aber auch aus sportlicher Sicht ist die Turnierwoche vom 25. Juli bis 1. August in diesem Jahr deutlich attraktiver. „Der DTB hat von der Women‘s Tennis Association (WTA) den Zuschlag für ein 250 000 US-Dollar-Turnier in Hamburg erhalten. Leider genau für die Woche, in der ursprünglich die Reinert Open stattfinden sollten. Damit machte es für uns in sportlicher Hinsicht keinen Sinn, an unserem bewährten Termin festzuhalten“, begründet Miska die Turnierverlegung.

Aufgrund der niedrigen Inzidenzahlen müssen – mit derzeitigem Stand – für die Turniertage aktuell keine weitreichenden Maßnahmen ergriffen werden. Selbstverständlich würden die Organisatoren bei entsprechender Entwicklung reagieren.

So wie auch auf sportliche Ergebnisse. Wonach die ersten beiden der vier Wild Cards für das Hauptfeld vergeben wurden. Der Deutsche Tennis Bund (DTB) nominierte dafür Nastasja Schunk (BASF TC Ludwigshafen/ WTA 683) und Nicole Rivkin (DTV Hannover).

Vor allem Nastasja Schunk hat sich zuletzt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gespielt. Die 17-jährige gebürtige Mainzerin zeigte beim Juniorinnen-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ihr Können und erreichte das Finale. Dort unterlag sie der Spanierin Ane Mintegi Del Olmo nur knapp mit 6:2, 4:6, 1:6. Im vergangenen Coronajahr setzte die Ludwigshafener Zweitligaspielerin national bereits Akzente. Bei der German Ladies‘ Series des DTB zählte sie zu den besten vier Spielerinnen und am Ende des Jahres wurde Schunk Deutsche Damen-Vizemeisterin. Sie gehört zum Porsche Talent Team. Rivkin hat den Sprung in die Weltrangliste im Visier.

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