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Kegeln: NRW-Liga

Zweckgemeinschaft ist schon wieder Geschichte

Ostbevern

Sie hielt nur zwei Jahre, die Verbindung zwischen den Keglern aus Ostbevern und Gütersloh. Denn die Zweckgemeinschaft wurde schon wieder aufgelöst. Immerhin aber erben die BSV-Kegler nach der Trennung die Spielklasse, bleiben NRW-Ligist. Derweil laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison längst an.

Von Karl-Heinz Kock

Nico Hornig und seine Mitstreiter vom BSV-Sportkegeln werden in der nächsten Saison ohne Unterstützung aus Gütersloh auf die Bahnen gehen. Die Spielgemeinschaft ist aufgelöst worden. Foto: Aumüller

Die sportliche Ehe zwischen den Keglern aus Ostbevern und Gütersloh gehört schon wieder der Vergangenheit an. Scheidung nach nur zwei Jahren Zweckgemeinschaft. Aber es sei eine Trennung im Guten, wie BSV-Abteilungsleiter Christoph Nowag betont, der sich für einen späteren Zeitpunkt eine Neuauflage durchaus vorstellen kann. „Eine kreisübergreifende Spielgemeinschaft in Zeiten der Pandemie ist kompliziert, mit großem Aufwand und vielen Ungewissheiten verbunden“, erläutert er die Hintergründe.

Christoph Nowag

Der große Vorteil der Blau-Weißen: Weil sie in der abgebrochenen Saison die deutliche Mehrheit der Akteure in der Erstvertretung gestellt haben, erben sie den begehrten Platz in der NRW-Liga. Sechs Sportkegler kamen 2020/21 aus Ostbevern, Gütersloh trat lediglich mit Ergänzungsspielern in Aktion, wenn mal Not am Mann war. Die zwischenzeitliche Platzierung im Mittelfeld der dritthöchsten deutschen Spielklasse war letztlich unerheblich, da mit dem Einsetzen der zweiten Pandemie-Welle im Herbst auch die Kegelbahnen allerorten dicht blieben. „Wir hatten seit Oktober Pause“, so Nowag weiter.

Spieler haben ihre Blessuren auskuriert

Die lange Inaktivität haben mehrere Spieler genutzt, um Verletzungsprobleme aus der Welt zu schaffen. Mit Marc Schelhove, Markus Czauderna, Martin Börsch­mann und Christoph Nowag haben sich gleich vier BSVer operieren lassen. „Jetzt sind wir gesundheitlich wieder auf dem Damm“, so der Abteilungschef. Außer diesem Quartett gehören noch Nico und Michael Hornig zur Stammbesetzung des Drittligisten. Klaus Auf der Landwehr, Harald Jochmann und Markus Meckmann stehen als Alternativen bereit, wenn jemand aus diesem Sextett ausfallen sollte.

„Insgesamt können wir aus einem Pool von 26 Leuten schöpfen“, erläutert Nowag die neue Ausgangslage. „Wir hätten Potenzial für fünf Teams, melden aber nur vier Mannschaften, weil wir sonst keine Reserven mehr hätten.“ Die Reserve wird in der Oberliga auf die Bahnen gehen, die Dritt- und Viertvertretung mit den Neuzugängen Jürgen Düphaus und Markus Rogge jeweils auf Bezirksliga-Niveau.

Seit Anfang Juni befinden sich die meisten BSV-Sportkegler wieder im Training. „Aber noch nicht alle, weil sie noch nicht alle geimpft sind. Ab August wollen wir dann wieder in die Vollen gehen.“ Zweitbundesligist VOK Osnabrück hat schon Interesse an einem Testmatch vor Saisonbeginn angemeldet. Dies wäre eine Neuauflage des Vorbereitungsduells aus der Vorsaison. Saisonauftakt ist am 5. September mit einem Heimspiel gegen SK RWE Niederaußem. Anschließend folgen zwei Auswärtsspiele im Ruhrgebiet - zunächst bei der SKG Wattenscheid, Ende September bei Union Gelsenkirchen II. Insgesamt werden elf Teams in der NRW-Liga aktiv, jeweils ein Aufgebot hat spielfrei.

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