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Volleyball: BSV Ostbevern setzt auf bewährtes Zuspielerinnen-Duo

Zwölferkader ohne Maike Rüdingloh

Ostbevern

Der Kader des Volleyball-Drittligisten BSV Ostbevern für die Saison 2021/22 steht. Fünf Spielerinnen haben die Blau-Weißen verlassen, vier Neue sind hinzu gekommen. Auf der wichtigen Position der Zuspielerin setzen sie auf bewährte Kräfte aus den eigenen Reihen.

Von Karl-Heinz Kock

Mari Peters (l.) und Foto: Dominik Overlöper

Das Aufgebot der Ostbeverner Volleyballerinnen für die kommende Drittliga-Saison steht. Die Blau-Weißen gehen mit einem Zwölferkader und vier Neuzugängen in die Spielzeit 2021/22. Fünf Spielerinnen haben den BSV verlassen.

Neben Luisa van Clewe (VC Olympia Berlin), Clara Tewinkel (tritt kürzer), Johanna Müller-Scheffsky (Skurios Volleys Borken) und Franka van der Veer (nach Stuttgart/Beachvolleyball) steht auch Maike Rüdingloh dem ehemaligen Zweitligisten nicht mehr zur Verfügung. Die 32-jährige Mittelangreiferin hat in der langen Sportpause andere Schwerpunkte gesetzt. „In den letzten acht Monaten ist Volleyball für sie weit in den Hintergrund getreten“, sagt Trainer Dominik Münch.

Der Umzug ins eigene Haus, berufliche Veränderungen und die lange Bedenkzeit haben die Linkshänderin zu dem Entschluss kommen lassen, dem Leistungssport adé zu sagen. „Wenn ich mich für etwas entscheide, dann will ich auch 100 Prozent dafür geben können“, so die Grevenerin. Letztlich habe ihr Corona den Abschied vom Volleyball auf hohem Niveau nahegelegt und die Entscheidung über den dafür richtigen Zeitpunkt abgenommen.

Mit Esther Spöler (Borken) und Pia Schulte-Döinghaus (zuletzt BW Aasee) haben die Ostbeverner zwei neue Mittelblockerinnen an Land gezogen. Für den Außenangriff wurden Hannah Hattemer und Rückkehrerin Sophia Eggenhaus geholt. Nun hat sich offenbar auch die Frage geklärt, wer in der nächsten Saison für das Zuspiel verantwortlich ist. Mit Lea Dreckmann und Mari Peters sind es exakt die beiden gleichen Eigengewächse, die diese Aufgabe in der Schaltzentrale auch zuletzt schon übernommen hatten.

Der 24-jährigen Dreckmann kommt entgegen, dass der neue Modus der 3. Liga lediglich 18 statt bis zu 26 Spieltagen vorsieht. Peters wird sich um einen Studienplatz für Design in Münster bewerben. Endgültige Klarheit darüber, ob dieses Vorhaben klappt, wird sie aber erst im August haben. Münch: „Wenn wir dann noch einmal umdenken müssen, werden wir das tun. Jetzt freuen wir uns erstmal mächtig, dass unsere beiden Wunsch-Zuspielerinnen mit uns weitermachen wollen.“

Außerdem werden dem BSV-Team Sabrina Roer, Vera Horstmann, Franziska Seidel, Andrea Mersch-Schneider, Anna Dreckmann und Leonie Ottens angehören. „Mit zwölf Leuten sind wir gut besetzt und haben noch etwas Luft für den eigenen Nachwuchs“, erläutert der Coach. 14 Spielerinnen können auf dem Spielberichtsbogen notiert werden.

Anfang Juni haben die Blau-Weißen nach der langen Pandemie-Pause und dem Rückzug aus der 2. Liga wieder vorsichtig mit dem Training begonnen. Seit Anfang Juli wird wöchentlich zweimal geübt, ab Mitte/Ende August geht‘s dann wieder in die Vollen. Mitte Oktober erfolgt der Saisonstart.

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