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Fußball: Westfalenliga

1. FC Gievenbeck wird mal wieder als Favorit gehandelt, Coach Reckels sieht einen Rivalen "in eigener Liga"

Münster

Alle Jahre wieder: Vor dem Start der Fußball-Westfalenliga gilt der 1. FC  Gievenbeck bei den Rivalen als Aufstiegsanwärter. Trainer Florian Reckels bringt das genauso wenig aus dem Konzept wie die mäßige Vorbereitung - und er hat ohnehin einen ganz anderen Favoriten ausgemacht.

Von Ansgar Griebel

So geht es in die Saison: Fünf Tage vor dem Start der Spielzeit ist der Fototermin beim 1. FC Gievenbeck Teil der Trainingseinheit. Foto: David Matthäus

Die Ordnungszahl „eins“ im Vereinsnamen beschert dem
1. FC Gievenbeck in der Nullnummer der Westfalenliga-Tabelle schon mal den Platz an der Sonne – eine Position, in deren unmittelbarer Nähe die Konkurrenz den Club aus Münsters Westen auch während der Spielzeit verorten würde. „Das ist ja nichts Neues, das hat schon Tradition“, nimmt FCG-Trainer Florian Reckels diese Ein- und Wertschätzung unbeeindruckt zur Kenntnis und lässt sich nicht unter Druck setzen.

Das Saisonziel: Die Vorbereitung seiner Elf benotet der Pädagoge mit einer „2 minus“ – als Einserkandidat der Liga ziehe einsam Preußen Espelkamp seine Bahnen. „Mit dem Kader und dem Etat spielen die in einer eigenen Liga.“ Im Kielwasser der Ostwestfalen sieht Reckels das eigene Aufgebot auf Augenhöhe mit „vielen anderen Teams“. Ein konkretes Saisonziel ist – zumindest nach außen – nicht formuliert, definierte Zielvorgabe ist es allerdings, „Konstanz“ abzurufen und zuverlässig „Mentalität und Aggressivität“ auf den Platz zu bringen. Die Mannschaft sei auf einem guten Weg, der Saisonstart aber noch lange nicht das Ziel. „Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen“, so Reckels.

Einer urlaubt noch, einer fällt verletzt aus

Die Stimmung im Team: Die Neuzugänge sind, „so weit das unter den gegebenen Voraussetzungen ging“, gut integriert, die bewährten Leistungsträger wieder auf dem Platz strategisch gut verteilt über Keeper Nico Eschhaus, Defensivmann Philip Röhe, Kapitän Nils Heubrock bis zu Stürmer Christian Keil. In der Vorbereitung profitierte das Team eher von den seltenen Ausrutschern wie dem 0:3 gegen Oberligist Eintracht Rheine. „Das war schlecht gespielt, aber gut für die Entwicklung“, so Reckels.

Die aktuelle Verfassung: Die Ferienzeit bescherte dem Team die üblichen kleinen Aussetzer – grundsätzlich ist das Team aber „ready to play“. Neuzugang Nils Temme darf absprachegemäß noch seinen Sommerurlaub absolvieren, Guglielmo Maddente fällt mit Problemen am Hüftbeuger zunächst aus. Der 4:1-Pokalsieg bei Bezirksligist SV Bösensell darf als gelungene Generalprobe gewertet werden.

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Der Kader des
1. FC Gievenbeck

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