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Handball: Verbandsliga

09-Damen sammeln fleißig Punkte

Greven

Die Handballerinnen des SC Greven 09 kommen in Fahrt. In Sassenberg reichte es zu einem 32:28-Erfolg.

Von Heidrun Riese

Lenja Noetzel zeigte ein paar tolle Paraden in der Schlussphase der Partie und sicherte den 09-Damen so den wichtigen Sieg gegen den VfL Sassenberg. Foto: Heidrun Riese

Mit einem 32:28 (16:14)-Auswärtssieg über den VfL Sassenberg sicherten sich die Verbandsliga-Handballerinnen des SC Greven 09 am Samstagabend wichtige Punkte. „Das war eine echt gute Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Daniel Geers über ein gelungenes Spiel, in dem seine Schützlinge nicht nur die Fehlerquote niedrig hielten, sondern auch Nervenstärke bewiesen.

Anfangs lief es im Angriff noch etwas zäh und in der Abwehr gab es Probleme mit der Absprache im Mittelblock. „Da haben wir uns das Leben etwas schwer gemacht“, meinte der SCG-Coach. Außerdem bekamen die 09-Damen die Halblinke des Heimteams zunächst nicht in den Griff. „Es hat etwa zehn Minuten gedauert, bis wir uns auf sie eingestellt haben“, berichtete Geers. Mit dem 5:5 (10.) fiel schließlich der letzte Ausgleich und die Grevenerinnen, die zuvor mehrmals mit einem Tor vor oder zurück gelegen hatten, erspielten sich einen respektablen Vorsprung, zogen über 9:6 (17.) und 11:7 (19.) auf 13:8 (21.) weg. „Wir haben das im Angriff dann gut hinbekommen“, fand der Trainer.

Tatsächlich trafen die 09-Damen nun aus allen Lagen. Sie warfen aus dem Rückraum, spielten aber auch die Kreisläuferin und die Außenspielerinnen frei. „Wir haben uns auch nicht so viele technische Fehler geleistet und hatten eine gute Trefferquote.“

Nach der 16:14-Führung zur Pause wurde es mit 16:15 (33.), 17:16 (35.) und 18:17 (36.) noch mal knapp, alle drei Male kam das VfL-Team durch Strafwürfe heran. „Wir haben uns über das gesamte Spiel einige Siebenmeter eingefangen, weil wir in der Abwehr einen Schritt zu langsam waren“, erklärte der Trainer. „Wir mussten auch einige Male in Unterzahl spielen.“ Davon ließen sich die Grevenerinnen jedoch nicht aus der Ruhe bringen, brachten die Gastgeberinnen mit einer Drei-Tore-Serie zum 21:17 (39.) wieder auf Abstand und bauten den Vorsprung anschließend auf 26:20 (47.) aus.

Kurz vor Schluss wurde es noch ein letztes Mal spannend, als die 09-Damen nur noch mit 28:26 (57.) vorne lagen. „Wir hatten Glück, dass Sassenberg zwei Siebenmeter verworfen hat – einen an den Pfosten und einen an die Latte“, atmete der SCG-Coach auf. „Das war sehr gut für uns.“ Lenja Noetzel im 09-Tor leistete mit einigen Paraden in dieser entscheidenden Phase ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum 32:28-Endstand. Geers zeigte sich begeistert – über den Sieg, ganz besonders aber vom besonnenen Auftreten: „Auch wenn Sassenberg rangekommen ist, haben wir es geschafft, nicht nervös zu werden, auch in Unterzahl. Das war wichtig.“

SC Greven 09: Noetzel - Hübenthal (8/1), Lake (6), Mikowsky (4/1), Meinke (4/3), Overhageböck (3/1), Lamboury (2), Langkamp (2), Post (2), Socha (1), Peppenhorst, Schwitte, Essers.

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