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Fußball: Pielage-Elf bezwingt BW Aasee mit 4:0

09 nicht zu verteidigen

Greven

Der SC Greven 09 marschiert weiter. Gegen BW Aasee gelang ein 4:0-Erfolg.

Von Martin Weßeling

Zum Spieler des Tages avancierte Marcel Pielage, dem am gestrigen Sonntag etliche gute Aktionen gelangen. Foto:

Müde Beine wegen des sportlichen Mammut-Programms der vergangenen Wochen? Keine Spur. November-Blues im Oktober wegen der letzten Pokalpleite? Nicht mit dem SC Greven 09! Die Mannschaft von Trainer Marcel Pielage präsentierte sich gestern so, dass es dem SC Blau-Weiß Aasee Angst und Bange wurde. In einer Meisterschaftspartie, in der über die kompletten 90 Minuten ein Klassenunterschied deutlich wurde, waren die Gäste mit dem 0:4 (0:3) in Greven noch sehr gut bedient. Bis auf den Rasen, der von den Hausherren regelrecht umgepflügt wurde, sahen die heimischen Zuschauer ansonsten nur Gewinner und einen durchaus zufriedenen 09-Coach. Sein Team nähert sich offensichtlich immer mehr den eigenen Ansprüchen.

Patrick Fechtel wiederum dürfte sich geärgert haben, dass die Lottozahlen in der Regel bereits samstags gezogen werden. Der 09-Offensivkraft gelang fast alles am gestrigen Sonntag – womöglich hätte er auch beim Tippen der richtigen Zahlen ein glückliches Füßchen bewiesen. Wer weiß – fußballerisch gesehen war Fechtel jedenfalls ein echter Gewinn, bereitete zwei Tore glänzend und erzielte selbst aus spitzem Winkel das zwischenzeitliche 2:0 und später das 4:0 – dieser Wucht hatten die Gäste einfach nichts entgegenzusetzen.

Das galt grundsätzlich für die das gesamte 09-Team. Immer einen Schritt schneller am Ball, immer eine Idee parat, entwickelte sich das Spiel von Beginn an in eine Richtung. Konnte Blau-Weiß in den ersten 20 Minuten zumindest vom Ergebnis her mithalten, war die Partie eigentlich schon nach 23 Minuten entschieden, als Nicholas Kriwet nach glänzender Vorarbeit von Fechtel, der locker drei Gegenspieler aussteigen ließ, zum 1:0 traf.

Nur sechs Minuten später markierte Fechtel selbst aus schwieriger Position das 2:0, als er seinem direkten Gegenspieler erneut entwischt war. Als der Offensivspieler dann auch noch das 3:0 durch Maik Liszka vorbereitet hatte, war auch dem letzten zweifelnden Besucher klar, wer die Partie gewinnen würde.

Nach dem Wiederanpfiff, das Spiel war natürlich längst entschieden, ließen die Hausherren die Zügel ein wenig schleifen. Für das 4:0 durch Patrick Fechtel reichte es aber. Und weil hinten gar nichts anbrannte, feierten die Grevener am Ende einen lockeren und auch verdienten Sieg. „Wir hatten viel Speed in unserem Spiel und haben unsere offensive Wucht immer wieder genutzt. Das war auf jeden Fall verdient“, freute sich Trainer Marcel Pielage über den Erfolg seiner Elf.

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