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Handball: HF-Herren gewinnen knapp bei Sparta Münster

27:25 – Nichts für schwache Nerven

Greven

Hauchdünn mit 27:25 setzten sich die Handballfreunde in Münster durch und brachten ihren Trainer damit mächtig ins Schwitzen.

-hri-

Jan-Malte Minnerup behielt mit den Handballfreunden den Überblick und siegte knapp. Foto: Heidrun Riese

„Das war nichts für meine Nerven“, kommentierte Daniel Markmeyer, der die Kreisliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 zusammen mit Marcel Peters trainiert, den knappen 27:25 (13:13)-Auswärtssieg über Sparta Münster II am Samstagnachmittag. „Ich musste im Anschluss auch duschen, obwohl ich gar nicht mitgespielt habe.“

Dass sich die 05er ihre Punkte hart würden erkämpfen müssen, zeichnete sich früh ab. „Als wir nach drei Minuten mit 0:3 hinten lagen, haben wir von unserer 5:1- auf eine 6:0-Deckung umgestellt“, berichtete der HF-Coach und freute sich, das die Maßnahme direkt Erfolg brachte. In seiner stärksten Phase in dieser Begegnung holte das HF-Team zunächst den 6:6-Ausgleich (14.) und durch eine Fünf-Tore-Serie später eine 11:7-Führung (21.). Als kluger Schachzug erwies sich auch ein Torwartwechsel: Nico Quadflieg löste Stefan Kenski nach 25 Minuten ab.

Kurz vor der Pause, in die es mit einem 13:13-Gleichstand ging, wurde es noch einmal eng. „Da haben wir dann gar nicht mehr unsere Spielzüge gespielt, sondern nur noch versucht, einfache Tore zu machen“, informierte Markmeyer.

In der zweiten Halbzeit legten die 05er einen guten Start hin und erspielten sich wieder ein leichtes Übergewicht. Nach der 15:13-Führung (32.) kassierten sie den 15:15- (33.) und den 16:16-Ausgleich (35.), ließen sichvon den Münsteranern jedoch nicht abschütteln und gingen erneut in Front, wobei das Heimteam ihnen mitunter gefährlich nahe kam. „Als die Kräfte nachließen, haben Marcel Peters und Timo Fieke die Zügel in die Hand genommen und wichtige Tore gemacht“, berichtete der HF-Coach, betonte aber gleichzeitig: „Es war eine Mannschaftsleistung.“

18:16 (37.), 21:18 (44.), 21:20 (47.), 23:20 (49.), 25:24 (60.) – das war kein Spielverlauf, der es erlaubte durchzuwechseln. „Wir haben mit acht Feldspielern durchgespielt“, erklärte Markmeyer. „Marcel Peters und TimoFieke waren die ganze Zeit über im Einsatz, die anderen sind auch auf ihre 50 Minuten gekommen.“

Wer auf der Bank saß, feuerte seine Mannschaft lauthals an und leistete damit einen wichtigen Beitrag. „Die Jungs haben ordentlich Alarm gemacht“, freute sich der HF-Trainer, der die Spannung in der Schlussphase als unerträglich beschrieb. Doch nachdem die Sparta-Reserve bis auf ein Tor herangekommen war, legten die 05er noch zwei Treffer zur 27:24-Führung (60.) drauf.

Dass die Gastgeber den Ball dann noch einmal in den HF-Maschen zappeln ließen, war aus Sicht der Münsteraner lediglich Ergebniskosmetik.

HF I: Kenski, Quadflieg, Wieskötter - Fieke (7), Berstermann (5), Peters (5/2), König (5/2), Dömer (2), Minnerup (2), Lodde (1), Bruns, Bez, Freitag.

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