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Falke-Damen gewinnen in Coesfeld mit 23:17

„Alle hatten Bock, alle wollten die Punkte“

Greven

Auswärts sind die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck richtig gut in Form. Auch in Coesfeld waren die Aufderhaar-Schützlinge nicht zu stoppen.

-hri-

Eva Möllerherm erzielte vier Tore beim Sieg der Falke-Damen. Foto: Heidrun Riese

Einen weiteren Auswärtssieg fuhren die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck mit dem 23:17 (12:10) über die DJK Eintracht Coesfeld III ein. Jürgen Aufderhaar freute sich über eine starke Leistung seiner Mannschaft. „Alle hatten Bock, alle wollten die Punkte“, lobte der Trainer besonders die Einstellung seiner Spielerinnen. Denn der Wille machte am Sonntagnachmittag den Unterschied.

Bei ganzen neun Ausfällen gingen die Falke-Frauen mit einer stark ausgedünnten Personaldecke in die Partie. Dann verletzte sich zur Mitte der ersten Halbzeit auch noch Marina Adrian-Maßmann. „Wahrscheinlich hat sie einen Bänderriss im Fuß“, informierte Aufderhaar. Aber auch der Gegner konnte nicht mit einer vollen Bank aufwarten. „Coesfeld hatte nur eine Spielerin mehr als wir“, berichtete der Falke-Coach. „So waren wir personell auf einer Höhe.“

Die erste Halbzeit beschrieb er als relativ umkämpft, wobei die Saerbeckerinnen sich schnell ein Übergewicht erspielten. Aus dem 2:3 (5.), ihrem letzten Rückstand, machten sie mit einer Drei-Tore-Serie ein 5:3 (12.) und bauten ihren Vorsprung anschließend langsam, aber kontinuierlich aus. Zwar wurde es mit dem 12:10 zur Pause noch einmal enger, aber in der zweiten Halbzeit setzten die Falke-Frauen mit fünf Toren in Folge zum 18:11 (41.) direkt ein dickes Ausrufezeichen und hielten ihren Gegner von da an auf Abstand. Die höchste Führung der Saerbeckerinnen markierten das 21:13 (47.) und das 23:15 (55.). Kurz vor Schluss büßten sie ein paar Tore ein, gewannen mit 23:17 aber immer noch deutlich.

Dass seine Schützlinge zwölf Mal frei vor dem DJK-Tor patzten, drei Siebenmeter vergaben und sich ein paar technische Fehler leisteten, nahm Aufderhaar ihnen nicht krumm. „Das konnten wir kompensieren.“ Neben der großen Einsatzbereitschaft gefiel ihm auch der starke Teamgeist. „Alle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, betonte der Trainer, der außerdem ein Sonderlob erteilte. „Leonie Beinker hat im Tor durchgespielt und super gehalten.“

Falke-Frauen: Leonie Beinker, V. Kösters - Plogmaker (10/1), Möllerherm (4), Saak (4/1), Borgert (3), Book (1), L.-M. Kösters (1), Büchter, Adrian-Maßmann.

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