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B-Liga-Spitzenreiter SC 09 II ist sich mit Trainergespann Kosorik/Melchers einig

Auf dem Weg ins Licht

Greven

Raus in die Sonne. So kann man das Motto der Reservefußballer des SC Greven 09 beschreiben, die nicht nur im Schatten der ersten Mannschaft stehen wollen. Der B-Ligist hat zum sportlichen Höhenflug angesetzt. Und kann sich dabei auf ein eingespieltes Trainerteam verlassen. Und das auch in Zukunft.

-th-

Weißt ein weiteres Jahr den Weg der Fußballer des SC Greven 09. Die Frage ist nur, ob in der B- oder in der A-Liga: Srdjan Kosorik. Foto: th

Das Schicksal eines gewissen Schattendaseins teilen die meisten zweiten Mannschaften, egal in welcher Sportart. Im Schatten einer anderen Mannschaft zu stehen, macht auch den Job des Trainers weder einfacher noch attraktiver. Mit einsetzendem sportlichem Erfolg jedoch erscheint die Angelegenheit in einem anderen Licht, in einem strahlenden, wie das Beispiel des SC Greven 09 II zeigt, wo die Verlängerung mit den beiden Trainern Srdjan Kosorik und Peter Melchers offenbar nicht mehr als eine Formsache war. Das Gespann geht ab dem Sommer in seine dritte Saison als Trainer des ambitionierten B-Ligisten.

Seit Srdjan Kosorik und Peter Melchers das sportliche Sagen beim SC Greven 09 II haben, erstrahlt das B-Liga-Teamer mehr und mehr im strahlenden Licht. Was keine Übertreibung ist, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt, wo die Grevener zwar nicht unangefochten, aber doch mit einer respektablen Zwischenbilanz an der Spitze verweilen. Nach 17 Spielen und 15 Siegen ist das Verfolgerfeld auf Westfalia Kinderhaus (ein Punkt Rückstand) und Borussia Münster II (drei Punkte) geschmolzen.

Ebenso wie die sportliche Leitung vermeidet es der 44-jährige Kosorik tunlichst von der Meisterschaft zu sprechen. Gleichwohl lobt er seine Mannschaft, die aus einer vielversprechenden Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern besteht, in den höchsten Tönen. „Die Jungs wollen das bestmögliche Ergebnis holen.“ Im Schnitt seien 17 bis 20 Spieler beim Training, berichtet Kosorik. Und ergänzt: „Die Mannschaft gibt uns Trainern viel zurück.“

Was ihn und Melchers auch freut, ist das wachsende Interesse am Werdegang ihrer Elf, die spürbar mehr Zaungäste zu den Spielen in der Schöneflieth lockt. Der süße Duft des Erfolges, er entfaltet seine Wirkung. „Der Stellenwert innerhalb des Vereins ist da“, sagt Kosorik. „Peter und ich sind sehr zufrieden.“

Und das soll auch so bleiben. Deshalb haben sich die beiden Trainer und der Verein am Wochenende darauf verständigt, eine weitere Saison zusammenzuarbeiten. Eine Entscheidung, die nicht überrascht.

Bevor Anfang März das Meisterrennen fortgesetzt wird, startet die 09-Reserve in der kommenden Woche mit der obligatorischen Vorbereitung nach der Winterpause. Neu im Kader ist dann auch Luca Stegemann. Er kehrt nach längerem Auslandsaufenthalt zurück zur Mannschaft, wo ihn Srdjan Kosorik mit offenen Armen empfängt. „Er hilft uns noch einmal richtig weiter“, freut sich der Trainer auf eine weitere Verstärkung.

Der lange Weg aus dem Schatten, er dürfte sich unter diesen Vorzeichen fortsetzen.

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