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Kreisligist SC Falke kämpft mit sportlichen und personellen Problemen

Aufgeben ist keine Option

Saerbeck

Eine alles andere als einfache Ausgangslage haben die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck nach ihrer drei Monate andauernden Corona-Pause. Vor allem personell drückt der Schuh beim Kreisliga-Schlusslicht.

Von Heidrun Riese

Gehört zu den vielen Spielerinnen, die an diesem Wochenende nicht zur Verfüung stehen: Foto: hri

Eine alles andere als einfache Ausgangslage haben die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck nach ihrer drei Monate andauernden Corona-Pause. „Von der üppigen Personaldecke sind wir auf einen Rumpfkader geschrumpft“, fasst Trainer Jürgen Aufderhaar die Entwicklung der vergangenen Wochen zusammen. Auch die Tabellensituation sieht aktuell nicht rosig aus: Nachdem der 1. HC Ibbenbüren II, gegen den die Falke-Frauen am zweiten Spieltag einen 21:19 (13:12)-Sieg feierten, seine Mannschaft aus dem Wettbewerb zurückgezogen hat, tragen die Saerbeckerinnen die rote Laterne. Dann geht es zum Auftakt auch gleich gegen den punktgleichen Tabellennachbarn - am Sonntagnachmittag (Anwurf: 16.30 Uhr) beim SuS Neuenkirchen II.

Gleich sechs Spielerinnen musste Aufderhaar dauerhaft von seiner Liste streichen: Sinikka Renk hat ihre Handball-Laufbahn beendet. Sina Mugume wird nach ihrer schweren Ellenbogen-Verletzung vom ersten Spieltag wohl nicht wieder ins Training einsteigen. Marina Adrian-Maßmann, die auch zu den Langzeitausfällen gehörte, hat ebenfalls die Reißleine gezogen. Johanna Dahlmann sowie Leonie und Lena Beinker stehen aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

Darüber hinaus fallen in Neuenkirchen mit Katharina Borgert, Marieke Nordhues-Hillmann und Tanja Saak drei Rückraumspielerinnen aus. „Wir sind dünn besetzt“, bringt es der Falke-Coach auf den Punkt. „Gerade jetzt, in dem wichtigen Spiel.“ In der Hinrunde kassierten die Saerbeckerinnen eine 22:26 (9:15)-Niederlage. „Das war ärgerlich“, erinnert sich Aufderhaar und wünscht sich eine Wiedergutmachung. „Wir schauen mal, was geht“, will er die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Aber so viel möchte der Trainer doch versprechen: „Wir fahren hin und werden unser Bestes geben.“

Ihm kommt es, gerade in der schwierigen Situation, vor allem auf eine Sache an. „Wichtig ist, dass wir Spaß am Sport haben“, findet Aufderhaar und versichert: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut.“ Aufgeben wollen die Falke-Frauen jedenfalls nicht. „Um zu verlieren, fährt man nicht los“, betont der Trainer und hat auch den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben. „Abgerechnet wird zum Schluss.“

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