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Fußball: Erster Corona-Fall beim SC Greven 09

B-Jugend steht unter Quarantäne

Greven

„Damit konnte niemand rechnen“, erklärt Abteilungsleiter Frank Blom, gleichzeitig Corona-Beauftragter des Vereins.

mw

Corona-Beauftragter beim SC Greven 09: Frank Blom

Jetzt ist passiert, was irgendwann passieren musste und nicht aufzuhalten war: Fußball-Greven hat seinen ersten Corona-Fall. Eine Person, die am Meisterschaftsspiel der 09-B-Jugend gegen die SpVg Brakel am Sonntag beteiligt war, wurde positiv auf das Virus getestet, so der offizielle Sprachgebrauch. „Der Fall war auf jeden Fall nicht vorhersehbar. Nichts deutete darauf hin. Kein Urlaub in einem besonders gefährdeten Land, keine Symptome oder Ähnliches. Damit konnte niemand rechnen“, erklärt Abteilungsleiter Frank Blom, gleichzeitig Corona-Beauftragter des Vereins.

Immerhin – die Fußball-Abteilung des SC Greven 09 präsentierte sich schon im Vorfeld offenbar gut vorbereitet. Die vom Verband geforderten Spieler- und Zuschauerlisten wurden am Sonntag im Rahmen der Partie penibelst geführt, so dass die zuvor erarbeitete Strategie umgesetzt werden konnte, nachdem der Fall am späten Sonntagabend bekannt wurde. „Wir haben die eigenen Spieler und die gegnerische Mannschaft schnellstmöglich informiert. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft einwandfrei. Nun liegt die Sache in den Händen der Behörden. Wichtig war einfach, dass wir die entsprechenden Listen einwandfrei geführt haben. So ist jetzt alles nachvollziehbar.“ Nun gelte es, den Weisungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten. Die B-Jugend des SC Greven 09 stünde ab sofort unter Quarantäne, weitere Testungen auf das Virus dürften folgen.

„Corona-Fälle gab es schon einige im Bereich Fußball. Sie wird es auch in Zukunft geben. Das ist nicht zu verhindern. Wichtig ist einfach, auf die entsprechenden Vorschriften zu achten“, sagt Frank Blom, der angesichts des beachtlichen Verwaltungs-Aufwandes eine kurze Nacht gehabt haben dürfte. „Da gab es schon einiges zu tun, zumal wir keine Erfahrungswerte haben. Das ist ja der erste Fall, bei dem wir agieren müssen. Wichtig ist, dass die betroffene Person symptomfrei ist. Es gibt keinerlei Probleme.“ Nun bleibe einfach abzuwarten, wie die Behörden reagieren würden.

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