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Kegeln: SCR gastiert zum Saisonfinale bei GW Rösrath

Da hilft nur ein Wunder

Reckenfeld

Saisonfinale in der Zweiten Bundesliga. An diesem Samstag können die Kegler des SC Reckenfeld die Meisterschaft perfekt machen. Doch dazu müsste wohl ein mittleres Wunder geschehen.

Er hat zusammen mit dem SC Reckenfeld noch eine Rechnung mit Rösrath zu begleichen: Michael Schlüter. Foto: th

Von Platz eins bis fünf ist noch alles möglich: Der letzte Spieltag in der 2. Bundesliga bietet für die Kegler des SC Reckenfeld noch viele Optionen. Doch wer sich mit dieser Sportart auskennt, dem dürfte klar sein: Wenn die Reckenfelder tatsächlich noch Meister werden wollen, müssten schon Weihnachten und Ostern zusammenfallen – und vielleicht noch Rosenmontag dazu.

Denn dem SCR reicht es nicht, zum Saisonfinale bei GW Rösrath (Samstag, 13 Uhr) zu gewinnen – und schon das wäre ein mittleres Kegelwunder. Gleichzeitig müsste auch Tabellenführer TSV Salzgitter beim SK Mülheim komplett leer ausgehen.

Auf der anderen Seite könnten neben Rösrath auch noch der SKC Langenfeld/Paffrath (spielt in Osnabrück) und BW Sontra (zu Hause gegen Nordhorn) an den Reckenfeldern vorbei ziehen. Das wäre nach der über weite Strecken starken Saison schon eine kleine Enttäuschung. „Platz drei wäre ein versöhnlicher Abschluss“, meint Mannschaftsführer André Ahlers angesichts dieser herausfordernden Ausgangslage.

Die Reckenfelder Zielsetzung für Samstag lautet daher: mindestens 34 Zähler in der Unterwertung sammeln. Denn dann hätte man nicht nur den Punkt geholt, sondern auch Rösrath in der Tabelle hinter sich gelassen. Doch schon das wird nicht einfach. Für viele galten die Rösrather lange Zeit als klarer Aufstiegsfavorit. Auf den Kunststoffbahnen der bergischen Stadt vor den Toren Kölns haben in dieser Saison nur Salzgitter und Nordhorn gepunktet.

„Wir haben nichts zu verlieren und wollen noch einmal ein bisschen Spaß haben”, sagt Ahlers. Zumal der SCR mit Rösrath noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen hat: Damals kassierte man den ersten und bis heute einzigen Punktverlust am Wittlerdamm – um ein Haar hätte man sogar verloren. Dafür würde man sich nun gern revanchieren.

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