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Fußball A-Liga: Falke gewinnt in Westerkappeln gegen Velpe Süd 5:1

Das Ergebnis stimmt – die Leistung auch

Saerbeck

Der SC Falke Saerbeck kommt mit Kunstrasen offenbar gut zurecht. Im vorletzten Spiel des Jahres gewinnen die Saerbeck auf dem Ausweichplatz in Brochterbeck deutlich. 

-th-

Sorgte mit seinem Fallrückzieher für eine sehenswerte Szene und ein Tor: Stefan Winkeljann. Foto: th

Mit dem ungewohnten Terrain in Westerkappeln kamen die Fußballern des SC Falke Saerbeck am Sonntagnachmittag bestens zurecht. Beim 5:1 (2:0) gegen Velpe Süd gelang der Mannschaft von Dragan Grujic auf Kunstrasen nicht nur ein klarer, sondern auch ein überzeugender Erfolg. „Das war deutlich besser als in den vergangenen Wochen“, legte sich Grujic nach dem sechsten Saisonsieg fest.

Der Rasenplatz in Saerbeck war nicht bespielbar. Aus diesem Grund wichen beide Mannschaften auf Geheiß des Staffelleiters nach Brochterbeck aus, um bei dem üppigen Restprogramm mit 15 Spielen und einer Play-off-Runde nicht noch zusätzlich Nachholtermine anzuhäufen. Dem Tabellenneunten kam das Spiel auf dem Kunstrasen, der nach dem Willen der Fußballer auch bald auch in Saerbeck gebaut wird, ganz offensichtlich entgegen: die Falken hielten den Ball überwiegend in den eigenen Reihen. Kellerkind Velpe dagegen stand dagegen auf verlorenem Posten.

In der 22. Minute war es Marco Schubert, der den Torreigen eröffnete. Er pickte den Ball unhaltbar ins lange Eck zum 1:0. Eine Augenweide der Treffer zum 2:2 nur zehn Minuten später. Stefan Winkeljann versuchte sich nicht nur bei einem Fallrückzieher, er schloss ihn auch erfolgreich ab. „Sehenswert“, fand auch Grujic, noch dazu bei einem so langen Typen.

Nach der Pause legten die Falken mit Paul Riethues (49. und 55.) nach, bevor Velpe den Treffer zum 1:4 (75.) markierte. „Ein Tor aus dem Nichts“, kommentierte Saerbecks Trainer ohne ein Anzeichen von Angstschweiß. Grujic, der anders als an den vergangenen Spieltagen personell aus dem Vollen schöpfen konnte, sah weiterhin eine druckvolle Saerbecker Mannschaft, die schließlich durch Nico Schäpermeier (85.) den alten Abstand wiederherstellte.

„Heute war wichtig, wie wir uns verkauft haben. Die Art und Weise war super“, gab es denn auch nichts, aber auch gar nichts zu bemängeln aus Sicht des Saerbecker Trainers. Der SC Falke kann‘s: auch auf Kunstrasen und auswärts.

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