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Fußball: Für Greven 09 schließt sich beim 1:2 in Neuenkirchen der Kreis einer denkwürdigen Saison

Der Jubel der anderen

Greven

Im letzten Saisonspiel geht der SC Greven 09 leer aus. Das 1:2 in Neuenkirchen passt in das Bild, das der Vize-Meister der Bezirksliga am Ende einer denkwürdigen Saison abgibt.

-th-

Sorgte in seinem letzten Spiel für 09 für das letzte Tor der Saison: Malte Drewes. Foto: th

Bei seinem letzten Auftritt im Trikot des SC Greven 09 lieferte er noch einmal ab. Malte Drewes, in der zurückliegenden Spielzeit sicher einer der positiven Überraschungen im Team des Bezirksligisten, steuerte am Montagnachmittag den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer in Neuenkirchen bei. Allerdings hatte sein Tor zum 1:1 (66.) wenig Wert. Der SC 09 zog bei den bis zuletzt abstiegsgefährdeten Neuenkirchenern mit 1:2 den Kürzeren und musste einmal ihren Gegner beim Jubeln zuschauen.

Während ihre Gastgeber den Klassenerhalt feierten, schloss sich für die Nullneuern mit der Niederlage der Kreis einer denkwürdigen Saison. Einer, in der die Grevener die in sie gesteckten Erwartungen unterm Strich nicht erfüllen konnten. Daran ändert auch die Vize-Meisterschaft mit einer bemerkenswerten Punkteausbeute (72) und einem üppigen Torverhältnis von 95:54 nichts.

Immerhin: Trotz eines schmalen Aufgebotes mit elf Spielern des Stammkaders sowie drei Ersatzkräften (Jannis Blom, Torben Mai und Anton Raspopow) aus der B-Liga-Reserve hielt die die Elf von Marcel Pielage und Ahmed Ali die Partie vor gut und gerne 200 Zuschauern lange Zeit offen. Die Mehrheit unter den Zaungästen drückte freilich den Neuenkirchenern die Daumen, die schon in der zweiten Minute in Führung gingen. Weil im Parallelspiel Münster 08 in Hauenhorst (4:1) rasch für klare Verhältnisse sorgte, wurde ihre Stimmung von Minute zu Minute besser. Selbst Drewes Ausgleichstreffer nach Vorlage an Emre Kücükosman änderte daran nichts. Auch ein 1:1 hätte keine Auswirkungen auf die Tabelle gehabt. Doch Neuenkirchen wollte mehr. Und bekam am Ende durch ein spätes Tor (87.) die volle Punktausbeute.

„Alle haben gekämpft“, stellte Co-Trainer Ahmed Ali seinem letzten Aufgebot gleichwohl ein gutes Zeugnis aus. „Insofern war es auch für uns ein guter Abschied.“

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