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Kegeln: SC Reckenfeld unterschätzt die Tücken der Bahnen bei der KSG Kassel

Der Schock sitzt tief

Reckenfeld

Das hatten sich die Zweitliga-Kegler des SC Reckenfeld ganz anders vorgestellt: Einen Punkt hatte Teamsprecher André Ahlers im Vorfeld des Auswärtsspiels bei der KSG Kassel als Ziel ausgegeben – und insgeheim vielleicht sogar auf mehr gehofft. Doch am Ende fuhren die Reckenfelder kleinlaut und mit leeren Händen nach Hause. Der Schock nach dem 0:3 saß tief.

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Kam mit den schwierigen Verhältnisse zwar einigermaßen zurecht, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern: Michael Schlüter. Foto: Stefan Bamberg

Das hatten sich die Zweitliga-Kegler des SC Reckenfeld ganz anders vorgestellt: Einen Punkt hatte Teamsprecher André Ahlers im Vorfeld des Auswärtsspiels bei der KSG Kassel als Ziel ausgegeben – und insgeheim vielleicht sogar auf mehr gehofft. Doch am Ende fuhren die Reckenfelder kleinlaut und mit leeren Händen nach Hause. Der Schock nach dem 0:3 (30:48/ 4582:4756) saß tief.

Dass die Bahnen im Hessischen Hof ihre Tücken haben würden, hatten die Reckenfelder angesichts der dort erzielten Zahlen im bisherigen Saisonverlauf ja geahnt. Das Ausmaß der Schwierigkeit hatte man aber offenbar unterschätzt. Extreme Wege, seltsame Fallbilder – die Reckenfelder rieben sich verwundert die Augen. Ahlers musste sich mit 750 Holz zufrieden geben, Jonas Müller warf vier Hölzer mehr. „Gefühlt war das gar nicht so schlecht für die Bahnen”, schilderte Ahlers seine Eindrücke. Allerdings spielte Kassel mit Uwe Schlitzberger (780 Holz) und Frank Weitzel (826) auf einem ganz anderen Niveau. Und dieses konnten die Hessen im zweiten Block mit Walter Ullrich (784) und dem überragenden Sebastian Klöpfel (855) sogar noch steigern.

Stefan Lampe (777) und Michael Schlüter (783) kamen mit den schwierigen Verhältnissen immerhin ganz ordentlich zurecht. Wie entscheidend es sein sollte, dass Schlüter ein Holz weniger erzielte als Konkurrent Ullrich, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Im Schlussblock nämlich taten sich die Gastgeber Andre Macorlig (771) und Dirk Westmeier (740) ebenfalls schwer mit ihren Heimbahnen. Dieter Stumpe (765) und Michael Reisch (753) fehlten am Ende aber ein paar Hölzer, um das auszunutzen.

Und so hatte der SCR in der Schlussrechnung eine einzige Wertung zu wenig, um doch noch einen Zähler mitzunehmen. Somit rangiert der SCR in der Zweiten Bundesliga Nord weiterhin auf Rang fünf, jetzt dicht gefolgt von Kassel auf Platz sechs.

Auf der Rückfahrt gab es dann ein beherrschendes Diskussionsthema im Mannschaftsbus der Reckenfelder: die Frage nämlich, wer in der kommenden Saison beim Spiel in Kassel aussetzen darf.

Am 16. Spieltag erwartet der SC Reckenfeld auf heimischer Anlage den VOK Osnabrück. Beginn ist um 14 Uhr am Wittlerdamm.

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