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Handball: Verbandsliga 

Abgang mit erhobenem Haupt: 09-Damen gewinnen Niederlage gegen Hörste positive Aspekte ab

Greven

Trotz der deutlichen 22:30 (11:16)-Niederlage gegen die TG Hörste konnten die Verbandsliga-Handballerinnen des SC Greven 09 das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen. Immerhin hatten sie es am Sonntagabend in der Rönnehalle mit dem ungeschlagenen Tabellenführer zu tun und boten diesem durchaus Paroli.

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Auch die acht Treffer von Pia Overhageböck vermochten am Sonntag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass sich die 09-Damen mit der Hörster Deckung schwer taten. Foto: hri

Trotz der deutlichen 22:30 (11:16)-Niederlage gegen die TG Hörste konnten die Verbandsliga-Handballerinnen des SC Greven 09 das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen. Immerhin hatten sie es am Sonntagabend in der Rönnehalle mit dem ungeschlagenen Tabellenführer zu tun und boten diesem durchaus Paroli. „In großen Teilen dürfen wir mit dem Spiel zufrieden sein, auch wenn mehr drin gewesen wäre“, fand Daniel Geers.

Dabei gingen die 09-Damen wirklich nicht mit den besten Voraussetzungen in die Partie. „Längst nicht alle Spielerinnen sind rechtzeitig wieder fit geworden, das kam erschwerend hinzu“, verwies der Trainer auf den Krankenstand und konnte lediglich zwölf Namen in die Liste eintragen - aber auch nur, weil Imke Noetzel aus der zweiten Mannschaft im Tor aushalf.

Wie erwartet taten sich die Grevenerinnen mit der 3:2:1-Deckung der Gäste schwer, zeigten ihrerseits aber ebenfalls eine starke Leistung in der Abwehr. „Im positionellen Spiel hat sich Hörste gegen uns schwer getan“, freute sich Geers. Jedoch fanden die 09-Damen kein Mittel gegen das Kreisanspiel aus dem Rückraum. „Das hat besonders in der ersten Halbzeit einen großen Teil der Gegentreffer ausgemacht“, sah der SCG-Coach an dieser Stelle einen Knackpunkt. So fiel das Heimteam nach kurzzeitiger Führung zu Beginn der Begegnung mit 1:0 (1.) und 2:1 (3.) schnell über 2:5 (7.) und 3:8 (11.) auf 5:12 (17.) zurück und ging mit einem deutlichen 11:16-Rückstand in die Pause.

In der zweiten Halbzeit blieben die Grevenerinnen mit 13:17 (35.) und 14:20 (41.) weiter im Hintertreffen, kamen dann durch eine Drei-Tore-Serie bis auf 17:20 (44.) heran und ließen sich nicht unterkriegen, als sie im Anschluss auf 18:24 (49.) zurückfielen. Denn mit 22:26 (54.) waren die 09-Damen immer noch in Reichweite. Doch am Ende war die Luft raus und durch ein paar technische Fehler kam Hörste zu Tempogegenstößen, die zum deutlichen 22:30-Endstand führten. „So war es zum Schluss deutlicher als es hätte sein müssen“, meinte Geers und trauerte ein paar verpassten Chancen hinterher. „Wir haben zwei Siebenmeter vergeben und einige Male frei vor dem Tor. Das tut in einem solchen Spiel echt weh.“

SC Greven 09: L. und I. Noetzel - Overhageböck (8), Post (4), Hübenthal (3), Lamboury (3), Lake (1), Socha (1), Peppenhorst (1), Meinke (1/1), Langkamp, Schwitte.

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