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Fini Kleimeyer und der Sport – eine bemerkenswerte Laufbahn

Eine Karriere ohne Stopp

Greven

Die Tennissaison läuft – und ausgerechnet eine ist nicht dabei: Fini Kleimeyer hat mit ihren TVE-Damen erstmals keine Mannschaft gemeldet. Aber sie hat mit uns zurückblickt – auf eine bemerkenswerte Sport-Karriere.

Von Stefan Bamberg

Die Grande Dame des Grevener Tennis: Fini Kleimeyer war Bundesliga-Handballerin, in den goldenen Jahren des SC Greven 09. Später lernten unzählige Kinder und Jugendliche von ihr das Tennisspielen. 2009 wurde sie zu Grevens Jahrhundert-Sportlerin gewählt. Fast täglich am Ball mit 71: Kleimeyer Foto: Stefan Bamberg

Dieser Sportsommer wird anders. Und was längst wie eine Binsenweisheit klingt, beweist unter anderem folgende Personalie: Zum ersten Mal überhaupt haben Fini Kleimeyer und ihre Mitspielerinnen von den TVE-Damen 55 keine Mannschaft für den Ligabetrieb angemeldet. „Kontaktbeschränkungen, Hygiene-Regeln, darf man zum Beispiel duschen nach dem Spiel?“, zählt sie auf. „Das wusste man ja bis vor kurzem alles noch nicht.“ Es war den Frauen alles zu ungewiss, zu aufwendig auch. Trotzdem ist Fini Kleimeyer fast täglich zum Trainieren hier, auf dem Tennisplatz in der Kroner Heide. „Ahhh! Die Fini!“ – die Männer auf dem Nachbarplatz winken fröhlich rüber, als die 71-Jährige mit einem Affenzahn auf dem Fahrrad vorprescht. Sie hat alle Schlüssel, alles im Blick und im Griff – ein zweites Wohnzimmer, so wirkt es auf jeden Fall.

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