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Fußball: SC Greven 09 beginnt mit dem Training

Fußballer vor dem Neustart

Greven

Die lange Zwangspause hat endlich ein Ende - auch für die Fußballer des SC Greven 09. Die Mannschaft des neuen Trainers Marcel Pielage startet ab dem kommenden Sonntag wieder voll durch.

Von Martin Weßelingund

Der SC Greven startet am Wochenende wieder durch. Natürlich nicht direkt mit einem Fußball-Spiel – zunächst müssen die Grundlagen dafür geschaffen werden. Foto: Greven 09

Natürlich – Corona hat auch weiterhin Auswirkungen in alle Bereiche des täglichen Lebens – auch wenn die aktuelle Infektionslage Hoffnung auf ein gutes Stück Normalität zulässt. Auch die heimischen Fußballer scharren kräftig mit den Hufen und wollen endlich wieder ihr geliebtes Rasenrechteck beackern. Doch einfach auf die Grundlinie stellen oder einen Ball auf die Mittellinie legen, um dann durchzustarten, so einfach und simpel funktioniert es nun doch nicht.

Ein gutes Beispiel sind die Bezirksliga-Fußballer des SC Greven 09. Das Team um Trainer Marcel Pielage und Alex Nowitzki (Sportlicher Leiter) hat vieles darangesetzt, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen, die in der Lage sein wird, auch in der kommenden Saison ganz oben mitzuspielen. Nun geht es aber erst einmal darum, die zweifellos vorhandenen PS auf den Asphalt zu bringen, ohne dass der Motor nach der langen Standzeit Schäden nimmt. „Wir starten sehr vorsichtig am kommenden Sonntag. Danach wird es drei Wochen lang drei Mal die Woche auf den Platz gehen, um die Voraussetzungen für eine gute Saisonvorbereitung zu schaffen“, erklärt Trainer Marcel Pielage.

Sprünge, Sprints und viele Stabilitäts-Übungen sollen schließlich die Grundlage dazu bilden, sich wieder dem runden Spielgerät zu nähern. „Am 5. oder 6. Juni beginnt dann unsere ganz normale Saisonvorbereitung mit den üblichen Testspielen. Danach sollte sich dann eine schlagkräftige Mannschaft heraus kristallisieren.“ Dabei kann der neue 09-Coach auf eine gesunde Mischung zwischen erfahrenen Routiniers und hungrigen Talenten bauen. Auf der einen Seite sieht Marcel Pielage die Aufgabe, die vielen hoffnungsvollen Eigengewächse in den Kader einzubauen, auf der anderen Seite ist Fußball aber aber nach wie vor eine Ergebnissportart – sie müssen auch an der Schöneflieth stimmen. „Es geht ja auch darum, den vielen jungen Talenten die nötige Zeit zu geben, sich an das Niveau im Seniorenbereich zu gewöhnen. Hier in Greven spricht man bezüglich der A-Jugend zwar vom goldenen Jahrgang. Aber in der Realität müssen wir die Entwicklung der jungen Akteure erst gezielt fördern. Es wird auf jeden Fall spannend sein, mitzuerleben, welche Schritte die Mannschaft gehen wird“, freut sich der erfahrene und in vielen Bereichen auch erfolgsverwöhnte Trainer schon auf eine intensive Zeit in Greven.

Nach der langen Pause geht der heimische Bezirksligist die kommende Saison also ziemlich ehrgeizig an, muss aber abwarten, wie sich die Dinge entwickeln – auf und auch neben dem Platz.

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