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Im Spitzenspiel bei Concordia Albachten ist der SC Greven 09 auf eine Revanche aus

Grevens letzte Chance

Greven

An diesem Donnerstag steigt das Spitzenspiel in der Bezirksliga. Tabellenführer Concordia Albachten erwartet Verfolger SC Greven 09. Für die Gäste könnte es die letzte Möglichkeit sein, doch noch ernsthaft in den Titelkampf eingreifen zu können.

Von Sven Thiele

Im besten Fall war der enttäuschende Auftritt des SC Greven 09 am vergangenen Sonntag ein Weckruf zur rechten Zeit. Denn mit einer Leistung wie gegen Laggenbeck (1:0) dürften die Erfolgsaussichten an diesem Donnerstagabend (19.30 Uhr) nicht besonders groß sein. Denn der Tabellenzweite (Greven) ist beim Ersten (Albachten) gefordert. Ein richtungsweisendes, wenn nicht gar vorentscheidenden Duell.

Über die bessere Ausgangslage verfügt an diesem 26. Spieltag Concordia Albachten. Der Tabellenführer würde seine Führungsposition selbst im Falle einer Niederlage nicht einbüßen. Auch spricht für die Münsteraner, die längst nicht mehr als der unterschätzte Geheimfavorit der Liga durchgehen, die Konstanz, mit der sie seit dem 13. Spieltag die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Mit genauso wenig Aufsehens, wie Albachten sich zum Titelaspiranten gemausert hat, sammelt das Team Woche um Woche Punkte ein. Unaufgeregt, wenig spektakulär, dafür ungemein effizient.

Diese Erfahrung hat der SC Greven 09 bereits im Hinspiel gemacht, in dem die Nullneuner mit 0:1 das Nachsehen hatten. Ahmed Ali hat die bittere Niederlage nicht vergessen, die durch das Tor des Tages von Nemanja Kovacevic entschieden wurde. Auch sind Ali die Begleitumstände in Erinnerung geblieben. Ausgerechnet im Spitzenspiel mussten die Grevener auf zwei ihrer brandgefährlichen Torjäger verzichten. Vor dem Rückspiel stellt er klar: „Wir haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.“

Immerhin: Anders als im Oktober, als mit Fechtel und Liszka zwei Offensivspezialisten nicht zur Verfügung standen, kann der SC Greven 09 diesmal nahezu in personeller Bestbesetzung auflaufen.

Größere Sorgen als die Personalstärke bereitet im Moment die spielerische Verfassung, in der sich der Verfolger befindet. So richtig überzeugend war noch kein Auftritt nach der Winterpause. In den acht Begegnungen hat sich der SC 09 bereits zwei Niederlagen eingehandelt. Während der Offensive die in der Hinrunde gefürchtete Durchschlagskraft fehlt, wirkt die Defensive nicht immer sattelfest.

Gegen Laggenbeck langte es am Sonntag zwar zu einem mühevollen 1:0, doch die Leistung ließ zu wünschen übrig. Was den Trainer auf die Palme brachte: „Wenn wir so spielen, können wir nicht gewinnen“, ereiferte sich Ali im Anschluss.

Grevens Co-Trainer hat vor diesem Hintergrund den Druck erhöht. Vor dem Duell mit dem Spitzenreiter spricht er unmissverständlich von der letzten Chance im Kampf um die Meisterschaft. Und hofft, dass sein Team an diesem Donnerstag den Hebel umlegt und in seine Rolle als gefürchteter Jäger findet.

Anstoß: 19.30 Uhr in Albachten.

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